Seespaziergang, Mondfinsternis und ein wenig mehr...


War das eine kurze Nacht!

Wie für viele andere von euch sicherlich auch, die sich die Mondfinsternis heute Nacht mit eigenen Augen ansehen wollten...

Viele Artikel wurden bereits zuvor in den Medien geschrieben, viele Spekulationen angestellt, der Weltuntergang vorhergesagt...


Seit einigen Tagen haben wir wieder begonnen, über die letzten Ereignisse, wie sie uns in der Bibel beschrieben werden, zu lesen.

Eines unserer Lieblingsbücher „Die Geschichte der Erlösung“ haben wir auch gestern bei unserem Spaziergang am See dabei gehabt und uns am Steg daraus gegenseitig vorgelesen.



Wie wunderbar es unser himmlischer Vater doch gerade auch jetzt wieder mit uns meint.

Herbst. Eine Fülle an Farben und Lichtfluten überall, dabei bereitet sich die Welt auf den Winter vor...

Das Laub ist verfärbt, Blätter fallen und die ersten Kastanien liegen auf den Wegen. Spinnennetze werden von fleissigen Arbeitern in die Grashalme gewoben und funkeln in aller Frühe auf mit Regentropfen besetzten Baldachinen im Morgenlicht.

So viele kleine Zelte überall, wie leicht man sie doch übersehen kann...


Wie leicht übersehen wir doch die wirklich wesentlichen Dinge in unserm Leben!

 


Was steht im Mittelpunkt?

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“

Lukas 21, 25-28


Sind wir angesichts dessen, was sich vor unseren Augen abspielt verzagt?

Haben wir Angst?

Was bleibt, wenn nichts mehr bleibt?

In der Offenbarung des Johannes wird von einer Menschenmenge gesprochen, die nichts mehr haben wird außer dem Gebot Gottes und dem Zeugnis seines Sohnes.

 

Die Zeit der Angst in Jakob (Geschichte der der Erlösung, Kapitel 60)

Gottes Volk ringt wie einst Jakob, Engel warten darauf, ihnen zu Hilfe zu eilen, doch zuvor wird Gottes Volk aus dem Kelch trinken.

Was für ein Kelch ist die Frage? Und von welcher Taufe ist die Rede, die hier vorherbestimmt ist?

Unter dem Schutz der Engel sorgt Gott dafür, dass SEIN Name nicht zuschanden wird.

Gottes Volk trägt seinen Namen! Er lässt nicht zu, dass die Gläubigen, die auf die Verwandlung warten und sich dem Erlass des Tieres nicht beugen und sein Malzeichen nicht empfangen haben, von den Gottlosen vernichtet werden.

Von diesen Treuen heisst es, dass sie ihren Gott angebetet, geehrt und seinen Sabbat heilig gehalten haben,

darum wird über ihnen der ewige Segen gesprochen.


...Wir haben uns entschlossen, unser Buch am See liegen zu lassen.

Doch schon auf dem Weg zurück liefen uns zwei Jungen aufgeregt hinterher: „Sie haben ihr Buch verloren!“ Nein, verloren hatten wir es nicht.

Wir bedankten uns für ihre Aufmerksamkeit, wagten einen zweiten Versuch und legten es am Stamm einer Eiche ins Gras...



Blutmond-wenn sich die Erde zwischen Sonne und Mond stellt...


Das ewige Licht des Vaters wird vom Sohn, ähnlich wie der Mond die Sonne, reflektiert.

Wie großartig mit eigenen Augen dieses Schauspiel sehen zu können.

Bei einer Sonnenfinsternis jedoch käme niemand auf die Idee, mit bloßem Auge in die Sonne zu sehen.

Der Verlust der Sehkraft wäre unweigerlich die Folge.

Jesus sagt im Johannesevangelium:

Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen, die du mir von der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort behalten.

Er offenbart des Vaters Herrlichkeit, denn kein Mensch kann den Vater sehen, ohne zu vergehen.


Als Sonne und Mond durch die Erde getrennt wurden, stellte sich der Mond in den Schatten der Erde und der Mond erschien blutrot.

Nichts anderes geschah mit unserem Heiland, der sich dem Menschen in innigster Weise genähert hat, so sehr, dass er selbst Mensch wurde.

Er hat sein Leben in unseren Schatten, in unser Elend gegeben,

mitgelitten, und Freuden und Schmerzen einer jeden menschlichen Seele mitempfunden, Tränen geweint;

und war gehorsam bis in den Kreuzestod.



Heute Nacht hat sich der Mond der Erde in innigster Weise genähert und wurde blutrot...


Solches redete Jesus, und hob seine Augen auf gen Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da, dass du deinen Sohn verklärest, auf dass dich dein Sohn auch verkläre; Gleichwie du ihm Macht hast gegeben über alles Fleisch, auf dass er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast. Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen, die du mir von der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort behalten. Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, sei von dir.

 

Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben; und sie haben's angenommen und erkannt wahrhaftig, dass sie glauben, dass du mich gesandt hast. Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein. Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verklärt. Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, dass sie eins seien gleichwie wir. Dieweil ich bei ihnen war in der Welt, erhielt ich sie in deinem Namen.

Die du mir gegeben hast, die habe ich bewahrt, und ist keiner von ihnen verloren, als das verlorene Kind, dass die Schrift erfüllet würde.
Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, auf dass sie in ihnen haben meine Freude vollkommen. Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt hasste sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie ich denn auch nicht von der Welt bin.

Ich bitte nicht, dass du sie von der Welt nehmest, sondern dass du sie bewahrst vor dem Übel.

 

Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. Gleichwie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. Ich heilige mich selbst für sie, auf dass auch sie geheiligt seien in der Wahrheit. Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien, auf dass die Welt glaube, du habest mich gesandt.

Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen seien in eins und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst. Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, dass sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe denn die Welt gegründet ward.
Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese erkennen, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und will ihn kundtun, auf dass die Liebe, damit du mich liebst, sei in ihnen und ich in ihnen.“

Johannes 17


Jesus lässt seinen Vater nicht, bevor er nicht des Vaters Segen erhält! Das ist das Gebet Jakobs!

Nichts anderes lässt uns die Angst in Jakob überstehen. Nichts anderes als das Gebet eines Kindes zu seinem Vater und die Fürbitte für die, die uns anvertraut sind und auf ewig von uns im Herzen getragen werden.

Und selbst diese Worte sind nicht unsere eigenen. Jesus sprach, was der Vater ihm aufgab zu reden.

 

Dies sind die Worte des Vaters, der mit unaussprechlicher Sehnsucht auf uns wartet.

Ist diese Sprache schon unsere?



Blutmond ist ... wenn sich Sonne und Mond trennen, um der Erde nah zu sein.

Vater und Sohn trennten sich voneinander, um den Menschen in ihre Mitte aufzunehmen.

Es gibt einen Weg zurück nach Hause!

 

In einer Nacht wie dieser ist die Leuchtkraft der Sterne am deutlichsten wahrnehmbar.

Für alle Zeiten und alle anteilnehmenden Wesen wurde am Kreuz offenbar, wie groß die Liebe des Vaters zu seinen Kindern ist.

Diese Herrlichkeit lässt Himmelskörper, und Himmelskinder erstrahlen!

 

Die ganze Schöpfung wartet auf das offenbar werden der Kinder Gottes... Römer 8, 18-21

 

 

Darum erhebt eure Häupter, denn der Menschensohn ist nahe!


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