Schon lange überfällig, licht ins dunkel bringen, ein update...


Hatte der letzte Eintrag nicht die Überschrift "Alles hat seine Zeit..."

 

Einige von euch haben ja schon vorsichtig nachgefragt, wie oft und in welchen Abständen denn unsere Blogeinträge erscheinen...

Ich kann euch trösten, ihr habt keinen verpasst.

Aber wie so treffend von einer Dame aus dem Ausland bemerkt wurde:

...es wird mal wieder Zeit für einen neuen neuen Blogeintrag!!!“


Ich lass das mal so stehen und werde versuchen, die letzten drei Wochen so nach und nach

ein wenig zu rekonstruieren...der Rest folgt in den nächsten Tagen.

 

Versprochen! ; )


Stellt euch vor, ihr seid am späten Abend mit dem Auto unterwegs, müde und abgeschlagen nach einem langen Arbeitstag und dem,

was er mit sich brachte, ihr bewegt noch ein paar Gedanken im Kopf...

Nur noch wenige Kilometer trennen euch von zu Hause und während ihr auf die Strasse acht gebt,

Wildwechsel auf dieser Landstrasse sind nichts Ungewöhnliches,

geht euch plötzlich das Licht aus...

Aus. Dunkel. Zappenduster.

 

Bitte nicht vergessen, ihr fahrt mit 100 km/h auf der Landstrasse und es ist neblig.

Der Adrenalinspiegel steigt und ihr versucht alle Scheinwerferpositionen, Warnblinker inklusive,

über die so ein komfortables Fahrzeug schliesslich verfügt, aber nichts bringt euch das Leuchten zurück.

Ein ziemlich mieses Gefühl.

Dann plötzlich wieder Licht - um gleich wieder auszugehen...

Das gleiche Spiel von vorn.

Kein Licht.

Das sind die Situationen, die uns überrollen und Stoßgebete hervorbringen!


Die nächsten Kilometer schleichend im Dunkeln, hoffend, dass kein Auto von vorn oder hinten kommt und die Abfahrt nicht verpassen.

Schliesslich dann der nächste Wald und „pling“, mein Licht ist wieder da!

 

YAY! Na geht doch!


Aber so fertig hat mich bisher noch kein Heimweg gemacht.


Lange musste ich darüber nachdenken.

Was ist, wenn uns plötzlich das Licht ausgeht? Was, wenn kein Schein, ja nicht einmal ein klitzekleiner Funke die Dunkelheit erhellt?

Wo ist das Licht, die rechte Sicht, wenn wir am dringendsten darauf angewiesen sind?

In Entscheidungsfragen zum Beispiel...ist es da und wir sehen es nur nicht?

Anscheinend eine Frage des Standpunkts.



Wie kann Segen in Fluch verwandelt werden? Indem der Mensch dazu verleitet wird, das Licht nicht zu schätzen oder der Welt nicht zu offenbaren, wie das Licht den eigenen Charakter verändert hat.

Wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, wird sich der Zusammenarbeit mit göttlichen Wesen weihen. Er trägt das Joch Christi, nimmt seine Last auf sich und wirkt im Sinne Christi, um wertvolle Siege zu erringen. Er wandelt im Licht, wie Christus im Licht ist.

Für ihn erfüllt sich die Schrift: „Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.'

2. Korinther 3,18“

 aus "Für die Gemeinde geschrieben" Band 1


Sind wir Kinder des Lichts oder der Dunkelheit?

Wo stehen wir? Und kann mir, als einem Lichtträger, das Licht ausgehen?


Die Gefahr von einem Lichtträger zu einem „Überschatter“ zu werden liegt nahe und wie uns die Vergangenheit lehrt, ist sie sehr groß.


 

Lasst uns das Licht nicht übersehen!

Die Nacht wurde mehr als einmal hell erleuchtet und nicht nur damals bei den Hirten auf dem Feld strahlte Herrlichkeit, Gnade und Güte auf die Erde herab.


Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass die Option „im Dunkeln zu stehen“ hier im Hause niemandem wirklich Wohlbehagen bereitete und so suchten wir unter Zeitdruck, etwas was hier keiner wirklich mag, nach einer Lösung,

und verbrachten unter anderem einige Zeit in der Autowerkstatt, die wir „Gott sei Dank!“ mit einem zuverlässig reparierten Auto nach zwei Tagen intensivster Betreuung verliessen.


Kennt ihr das? Der Alltag hat euch so gefangengenommen, dass ihr nicht mehr daran gedacht habt, „im Licht zu gehen“?

Nicht, dass ihr euch bewusst entfernt hättet, eure „Stille-Zeit“ reduziert hättet, alles ist genau wie zuvor.

Aber...gezogen auf den Boden der Tatsachen, konfrontiert mit „echten“ irdischen Problemen...

Mir ging das so. Mir fehlte eine Portion Extra-Licht! Und genau darum bat ich meinen himmlischen Vater:

"Bitte, Vater, die Tage waren so voll, bitte gib mir etwas von dir, etwas, was mich zum Leuchten bringt!" 

 

Was dann passierte war atemberaubend schön...

Unterwegs mit dem nun wieder leuchtfähigen Auto fuhr ich in strahlendem Sonnenschein die gleiche Strasse

mit der gleichen Geschwindigkeit entlang.

Alles gut.

Aber mein Vater lässt sich nicht lumpen, denn dann kam das hier...


Der Himmel gab sich alle Mühe, mich zu beeindrucken.

Farbexplosion!

Eh schon hellstes Sonnenlicht, reflektiert in den Blattfarben,

tauchten die Strasse und alles in der Umgebung in Gold.

Ab und an flog ein vom Baum entlassenes Blatt durch mein Bild...

Einfach so.


 

Die Dunkelheit in der Welt beruht auf der falschen Vorstellung von Gott.

Die Menschen wissen nicht mehr, wie er wirklich ist, und deuten sein Wesen falsch.

In dieser Zeit muss deshalb eine Botschaft Gottes verkündigt werden, die einen positiven Einfluss ausübt und sich als rettende Kraft erweist.

Gottes Wesen muss deutlich dargestellt werden. Es gilt, die Finsternis der Welt mit dem Licht seiner Herrlichkeit, Güte, Gnade und Wahrheit zu erhellen."

{Bilder vom Reiche Gottes Seite 338.5}


Alle, die auf den Bräutigam warten, haben die Aufgabe, den Menschen zu sagen: „Siehe, da ist euer Gott!“

Die letzten Strahlen des Gnadenlichts, die letzte Botschaft der Barmherzigkeit sollen der Welt das liebevolle Wesen Gottes offenbaren. Gleichzeitig sind seine Kinder dazu aufgerufen, in ihrem Lebensstil und Wesen die Gnade Gottes deutlich werden zu lassen, um so anderen Menschen Gottes Herrlichkeit zu offenbaren. … Christus, der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, kam zu uns als Licht der Welt. Er wollte den Menschen zeigen, wie Gott wirklich ist. Die Bibel berichtet von ihm, dass Gott ihn „gesalbt hat mit heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan.“ Apostelgeschichte 10,38.

In der Synagoge von Nazareth sagte Jesus: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Lukas 4,18.19.

Diese Aufgabe erteilte er auch seinen Jüngern: „Ihr seid das Licht der Welt ... So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

Matthäus 5,14.16.

{Bilder vom Reiche Gottes Seite 339.2-4}

 


Manchmal fällt es uns schwer zu glauben, dass das Licht da ist, oder?!

Wir geraten ins Zweifeln, wir sind vom Leben „gezogen“ und erzogen worden.

Die einzige Hoffnung für uns liegt darin, uns hilflos in die Arme des Heilands fallen zu lassen

und uns von ihm wie ein Kind „ziehen“ zu lassen.

Unseren Willen, seinem Willen anzuvertrauen, unseren Weg zu seinem Weg zu machen, sein wunderbares Licht zu unserem Licht!

Wenn die Füße schwer werden und es unmöglich scheint, den Weg zu gehen, lass dich ziehen, denn dein Weg ist bereits geebnet...


Aber...“ magst du vielleicht denken...

 

Nein, kein "Aber"! 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Sarah (Donnerstag, 12 November 2015 18:22)

    Wenn die Füße schwer werden und es unmöglich scheint, den Weg zu gehen, lass dich ziehen, denn dein Weg ist bereits geebnet... -- Das durfte ich heut auch erleben! Danke lieber Gott!!!

  • #2

    Heidi & Thomas (Donnerstag, 12 November 2015 21:17)

    Wir freuen uns mit dir!