WAS GOTT TUT, UND WAS WIR MACHEN...UNSERE 7-Tages-CHALLENGE

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen

 

"Wisset ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert? Darum fegt den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Passahlamm, das ist Christus, für uns geopfert. Darum lasst uns Passah halten nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern im Süßteig der Lauterkeit und Wahrheit."

1. Korinther 5, 7-8

 

Was ist das Problem am Sauerteig, dass er so dringend ausgetauscht werden muss?

Passah und eine Zeit der Süße werden hier angesprochen. Findet sich auch nur die kleinste Spur von Sauerteig, so entfaltet er eine immense Wirkung. Wir werden gewarnt, dass etwas aus unserem alten Leben uns zukünftig vollständig beeinflussen kann und sei es auch noch so gering, fatale Folgen in unserem Leben scheinen vorprogrammiert. Das können Worte sein, die sich fest eingebrannt haben, Handlungen, die mit ihren Konsequenzen an uns kleben und Gedanken, die uns beeinflussen.

 

"Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur." 2. Korinther 5, 17, scheint der Schlüssel zu sein.

Weil wir ein Passahlamm haben, sagt Paulus, dürfen wir zu neuen Menschen werden.

Alles dazu Nötige steht uns zur Verfügung. Aus alt wird neu.

 

Wie geht das? Frei sein. In Jesus sein? Wie frei ist frei?

 

Die Schreiber des Alten Testaments teilten die gleiche Frage und scheinbar hatten sie eine Antwort darauf...

 

 

 

 "Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen? Wenn er sich hält nach deinen Worten.

Ich suche dich von ganzem Herzen; laß mich nicht abirren von deinen Geboten. Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf daß ich nicht wieder dich sündige." Psalm 119, 9-11

Gottes Wort in unseren Herzen verborgen, scheinbar unsichtbar und dennoch scheinend, bewahrt unsere Füße vor dem Straucheln und ist ein Licht auf dem Weg.

 

 

"Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein, wasche mich, so werde ich weißer als Schnee."

Psalm 51, 7

Ysop ein kleiner, sehr aromatischer Strauch, reich an Vitamin C, ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Auf seinen Blättern findet sich ein Pilz der Penicillinfamilie. Die Berührung mit Ysop hat heilende Wirkung bei Lepra und verfügt über eine stark antibiotische Wirkung. Selbst kleinste Mikroorganismen sind vor ihm nicht sicher. Nach der Beschreibung von König Salomo findet man ihn bevorzugt in Mauersteinen.

 

 

 

In Offenbarung 14 ,7 finden wir folgendes: "Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen."

 

Weil sein Ruf bereits an uns ergangen ist, seine Liebe ausgegossen wurde auf eine sündige, saure Welt, ist es Zeit, zu antworten.

Zeit anzubeten.

Den, auf dessen Wort hin alles erschaffen wurde.

Dem Lobpreis und Ehre zu geben, der durch sein Wort, sein Geschenk, neue Menschen aus uns macht und uns nach Hause bringen will.

Jesus selbst ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Er ist das Wort, welches vom Vater ausgeht, das Kind, das vom Himmel kam.

Und welches nicht leer zurückkehren wird. Das lebendige Wort Gottes kehrt nicht leer zurück.

Das ist Verheißung!

 

Jeder Winkel unseres Herzen soll ihm gehören,

"Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst."

1. Korinther 6, 19 

 

 

 

Schliesslich sind wir teuer erkauft, ausgelöst und befreit vom Sauerteig.

Süß sollen wir sein und ein Wohlgeschmack vor dem Herrn.

Haben wir nicht manchmal trotz unserer Bekehrung das Gefühl, dennoch eine Last mit uns zu tragen? Groß oder klein, an manchen Tagen leichter oder schwerer. Last bliebt Last.  

Beständig an unser altes Leben erinnert zu werden?

Wie gehen wir damit um?

 

Auch ich habe mich das gefragt. Was mache ich mit dem Gefühl, dass ich zwar frei bin, aber dennoch im goldenen Käfig sein könnte. Eingeschränkt in meinen Entscheidungen?

Nun, man könnte nun sagen, das es eben Dinge gibt, die ihre Konsequenzen haben.

Die ihren Preis fordern.

 

Das kann ein Kind sein, das alleine aufgezogen werden muss.

Eine Fehlentscheidung, die das Vertrauen eines Partners grundlegend erschüttert hat.

Ein Wort, das eure Welt auf den Kopf gestellt hat.

Unbedacht, vielleicht noch nicht einmal bewusst dazu entschieden. Es mag vergeben sein.

Vor Gott und vor den Menschen. Aber genau diese eine Sache, macht sich immer wieder auf ans Tageslicht. An dem tiefsten Punkt des Meeres wollte unser Heiland sie begraben.

Mit sich nehmen in den Tod. In sein Grab.

Woran liegt es, dass Dinge immer noch Macht über uns haben?

Dass wir das Gefühl haben, zu Recht dafür zu bezahlen.

Immer wieder einmal. Mehr oder weniger.

 

Können wir überhaupt dafür bezahlen?

Sind wir nicht alle lebenslang Schuldner angesichts dieser Dinge.

Nun, ich glaube, dass es daran liegt, dass selbst wenn wir davon überzeugt sind, frei zu sein,

wir dennoch nicht daran festhalten.

 

Wir lassen uns vom Vater der Lüge einlullen, der uns sagt: "Ja sollte Gott gesagt haben...?"

Sollte sein Sohn gesagt haben, "Tochter, deine Sünden sind dir vergeben?"

Oh ja, das hat er!

Und er hat dafür bezahlt.

Nichts und niemand kann mir jemals wieder einen Schuldschein präsentieren.

Ich bin teuer erkauft!

 

Der, der dem Kriminellen am Kreuz versprach: "Ich sage dir heute, deine Sünden sind dir vergeben.", macht dich zu einem Sohn des Vaters und verspricht dir sein Zuhause.

Sind wir mit ihm gestorben, halten wir auch im Sterben an ihm fest?

 

Glauben wir daran, dass unser Vater Macht hat, uns zu neuem Leben zu erwecken?

Darum sollen wir zu allen Zeiten, in allen Dingen daran festhalten,

dass wir Erlöste, Freigekaufte, Kinder Gottes sind.

Uns gehört der Himmel!

 

Das einzige, was jetzt noch zählt ist, ob wir nun essen oder trinken,

oder was auch immer wir tun, "so tut es alles zu Gottes Ehre."

1. Korinther 10, 31

 

Essen, trinken-egal, was wir tun, zu Gottes Ehre?

 

Es ist kein großes Geheimnis mehr, dass wir tagtäglich mit Dingen in Berührung kommen, die uns schaden können. Einiges davon ist  vermeidbar, anderes wiederum nicht. 

Wir haben uns entschieden, die nächsten Tage der Ungesäuerten Brote ganz in den Mittelpunkt, des "süß" seins zu stellen. Weg mit allem, was uns innerlich belastet und schwer macht.

Altlasten abbauen, Gifte ausleiten, entsäuern, entschlacken.

Es mag viele Begriffe geben.

Vielfältig auch die Möglichkeiten unserem Körper genau das zu erleichtern.

Gefastet hatten wir beide schon öfter.

Diesmal sollte es mehr sein.

Also haben wir uns auf die Suche gemacht und herausgekommen ist ein Programm für die nächsten Tage, das mit Sicherheit nicht vollständig ist und gern ergänzt werden kann.

Wir möchten euch in Form eines Tagebuchs offen und ehrlich erzählen, wie es uns dabei ergeht und warum wir es genauso gemacht haben.

Ihr werdet einen Einblick in unsere Höhen und Tiefen erhalten.

Schreibt uns, wenn ihr Fragen habt.

Gebt uns Hinweise und Anregungen. 

Individuell für uns erstellt, wie ihr bald sehen werdet,

ist es eine Anregung und entbindet euch davon, es genauso zu machen,

solltet ihr mit dem Gedanken spielen.

Zieht entsprechende Hilfen zu Rate, denn wir können keine Verantwortung übernehmen,

sollte euch dabei ein Schaden in irgendeiner Form entstehen. 

Seid ihr bereit?

 

Bevor wir uns an die Umsetzung machen konnten, musste im Vorfeld einiges organisiert und besorgt werden, aber nicht alles.

Es gab tatsächlich Dinge, die wir schon im Haus hatten und die nicht neu angeschafft werden mussten.

Wir möchten euch eine transparente Übersicht über die aufgewendeten Kosten und die benötigte Zeit geben.

Unsere persönlichen Vitalparameter, wie Körpergewicht, Blutdruck, Herzfrequenz, Blutzucker

und ähnliches werden wir erst am Ende der 7 Tage im Verlauf zeigen.

Sollte es dennoch notwendig werden, darauf einzugehen, werden wir es nach unseren Möglichkeiten tun. 

Und so sieht er aus unser Plan:

Eigentlich beruht die Idee auf einem 10-Tages-Plan, wir haben ihn jedoch an sieben Tage angepasst.

Wir werden vier Tage lang, ein Entgiftungsprogramm durchführen und anschliessend

für weitere drei Tage einiges hinzufügen und oder weglassen.

An den ersten vier Tagen wird eine größere Menge Meerwasserlösung getrunken,

giftbindende Drinks, die wie ein innerer Umschlag wirken,

müssen fünfmal täglich eingenommen werden,

dazu gibt es am Vormittag ein Saftfrühstück mit Obst, Blattgrün und Spirulina.

Am Nachmittag ist ein Gemüsesaft vorgesehen und ein Karottensaft.

Dazwischen Tees mit Knoblauch, Ingwer, Zimt und Rotkleeblüten.

Alle Lösungen werden mit Hilfe von destilliertem Wasser hergestellt.

Wie unser erster Tag verlaufen ist und ob wir es überlebt haben, erfahrt ihr morgen!

DETOX MY LIFE!

Food

Für unsere Obstsäfte zum Frühstück haben wir biologisch erzeugte Obstsorten gekauft. Bananen, Birnen, Äpfel, jede Menge Zitronen. Bereits zu Hause hatten wir noch Mango und Ananas.

Gemüse, wie Tomaten, Karotten, Gurken, Auberginen und Kräuter machen unseren bunten Korb voll.

Und ja, ich habe biologisch hergestellten Fair Trade-Kaffee gekauft. Komisches Gefühl, haben wir doch um Kaffee immer einen großen Bogen gemacht. Aromatisch angeblich, aber davon werden wir nicht viel schmecken... ; )

Biologicals

Ein erheblicher Kostenfaktor waren die Biologicals, kurz biologische Substanzen, die wir verwenden werden. Auf Grund einer bestehenden Vorerkrankung haben wir uns vorgenommen, gleich zwei Dinge auf einmal anzugehen und eine entsprechende Therapie bei CFS, dem Chronischen Fatigue Syndrom, einzubinden. Wir weisen gesondert darauf hin, doch an entsprechender Stelle darüber mehr. Versprochen!

Hardware

Was hat denn der Clownfisch in unserer Vorbereitung zu suchen? Der Gedanke, Meerwasser zu trinken, kam nicht nur uns anfangs befremdlich vor. Dann Massagebürsten, Öl, spezielle Kräuter und jede Menge destilliertes Wasser. "Nein, soviel Bügelwäsche habe ich nicht.", hätte ich am liebsten auf den Blick der Dame an der Kasse im Baumarkt erwidert. Ein feines Sieb zum Abseihen und andere nützliche Utensilien. Das Sieb sollte uns schon bald retten...


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Kommentare: 6
  • #1

    Katja (Sonntag, 24 April 2016 09:31)

    Gottes Segen für euch. Ihr seid in meinem Herzen und meinen Gebeten fest verankert.

  • #2

    Doreen (Sonntag, 24 April 2016 09:54)

    Euch viel Kraft und Gottes Segen für diese Woche. Ich bin gespannt auf eure Berichte.

  • #3

    Heidi (Sonntag, 24 April 2016 13:40)

    @Katja, das ist lieb von dir und du weißt ganz genau wie viel mir das bedeutet!

  • #4

    Heidi (Sonntag, 24 April 2016 13:42)

    @Doreen, das können wir sehr gut brauchen.
    Ich danke dir für deine wertvolle Arbeit und Hilfe, du Liebe!

  • #5

    Jutta (Sonntag, 24 April 2016 20:18)

    Wow, interessant! Ich habe schon darüber gehört, dass man Meerwasser trinken soll, um den Körper zu remineralisieren. Aber woher nehmen, habe ich mich gefragt? Ist das Instant Ocean das, was man eigentlich für ein Aquarium benutzt? Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

  • #6

    julia bunkus (Montag, 25 April 2016 15:01)

    Haben erst gesstern Abend alles gelesen. Bin gespannt, wie es euch ergeht. Herzliche Segenswünsche