WIE ES DAZU KAM ... DIE GESCHICHTE HINTER DETOX YOUR LIFE!

Hinter uns liegt das Passahfest... Wieder ein wunderbarer Moment, den wir der Erinnerung an das kostbare Geschenk unseres Heilands gewidmet haben.

 

Es ist nun schon einige Jahre her, dass die biblischen Feste, die "Feste des Herrn" uns beschäftigt haben.

 

Vor einigen Jahren waren wir eingeladen, gemeinsam mit anderen die Bibel zu studieren. Immer wieder habe ich mich gedrückt, Ausreden gesucht...irgendwann liess es sich nicht mehr aufschieben und wir haben uns getraut...dieser Abend veränderte unser Leben! Was haben wir nur die ganzen Jahre zuvor gemacht. Aber das gehört zu einer anderen Geschichte... ; )

 

Nichts gemacht, wäre nicht richtig. Ganz im Gegenteil. Wir waren engagierte Mitglieder einer Kirchengemeinde, fest eingebunden in Aktivitäten wie Kinder- und Jugendarbeit, Chor und was so allgemein dazu gehört. Der Alltag verlangte von uns das Gleiche ab, wie für alle anderen auch. Beruf, Studium, Nebenjob, Kindererziehung, der tägliche Wahnsinn eben. Nichts besonderes.

 

In unseren nun mittlerweile wöchentlichen Hauskreisen studierten wir unter Gebet in der Bibel. Manchmal kamen Interessierte dazu, wir waren seit unserem ersten Mal fest dabei.

 

An einem dieser Abende kam das Thema auf die biblischen Festtage zu sprechen. Davon gelesen hatten wir schon. Auch Jahre zuvor fragten wir uns: "Wie ewig, ist ewig?" In der Bibel heißt es, dass es eine ewige Ordnung sei, die der Herr seinem Volk, seinen Menschen gegeben hat. Verunsichert, weil wir es nicht anders kannten, hatten wir um das Thema einen Bogen gemacht. So wichtig konnte das ja nicht sein, dass unser ewiges Leben vom Befolgen dieser antiquierten Richtlinien abhängen sollte... Außerdem wurde uns gesagt, dass die Feste zum Zeremonialgesetz gehören und dieses am Kreuz abgeschafft wurde.

 

Dennoch war ich an diesem einen Abend irritiert und erneut stutzig geworden. Unseren Hauskreisfreunden war das Thema nicht fremd, sie hatten sich bereits vor unserer gemeinsamen Zeit damit auseinandergesetzt. Unser Thema war es ja an diesem Abend auch eigentlich nicht, über die Feste zu sprechen, sondern ein ganz anderes. Immer wieder jedoch war eine für mich damals nicht erklärbare Spannung zu spüren, durch die Reaktion der Brüder, die an diesem Tag mit uns in der Bibel lasen.

"Wer heute noch die Feste feiert, lehnt das Opfer Jesu ab!" "...wenn du so denkst, bist du verloren!" war die Schlussfolgerung. Unsere Hauskreisfamilie, die über viele Monate an diesen Abenden ihr Heim zur Verfügung stellte, wurde angegriffen, für die Frage, wie es wäre, gemeinsam als Familie einen Jahreszyklus der biblischen Feste zu feiern.

Zum besseren Verständnis und als Erfahrung.

Feindseligkeit lag im Raum und mir war nicht klar, woran das lag. Eben noch verbunden im Bibelstudium und nun das! Nun, ich konnte für mich nur sagen, dass es sicherlich etwas anderes ist, einen Berg zu besteigen als nur einen Bildband darüber zu lesen. Zu wissen, wie viel Tränen und Schweiß mich der Aufstieg gekostet hat, Wetter und Unwetter mitzuempfinden, über Stock und Stein zu stolpern und endlich am Gipfel angekommen, den Ausblick zu geniessen, ist etwas ganz anderes. Warum also nicht? Ist unser Gott so kleinlich, dass wir auf sein Wort des Alten Testaments hin, das uns anweist, diese Feste als ewige Ordnung zu feiern, mit unseren Kindern und Kindeskindern, uns direkt für das Befolgen seiner Gebote in den Tod schickt? Wie sehr hat er sich dann im Neuen Testament verändert, wenn ewig, nicht mehr ewig ist?! Mein Gott, der von sich sagt, dass er sich niemals ändert, dass sein Wort und sein Wesen, seine Gesinnung mir gegenüber sich niemals ändert, weil er sich nicht ändert. Ein Fels in der Brandung für alle Zeiten!

Ist ewig nicht ewig? Ewiger Gott und ewige Ordnung?

Von mir aus, sollte diese junge Familie doch die Feste feiern. Das hat doch mit mir nichts zu tun. Dachte ich...

 

Was mich jedoch weiterhin beschäftigte, waren die harten Worte, die Kritik, die ausgesprochen wurde und einen Gipfel erreichte, der in meinen Augen unbarmherzig war und einen bitteren Geist in sich barg. Das stieß mich ab.

 

Nur wenig Zeit verging, unsere Freunde hielten sich an ihre Entscheidung und wir waren zum Passahfest eingeladen. Passah! Ups, da hatten wir den Salat-und wir steckten mittendrin. Hingehen oder nicht?! Was erwartete uns da? Waren wir auf dem Weg in den Glaubensabfall? Begingen wir eine schwere Sünde? Die Worte von damals hallten in mir. Heute kann ich sagen, dass es Angst war. Angst, mich dem zu stellen, was da auf mich zu kam. Ich wußte, ein Lamm würden sie keinesfalls schlachten. Dafür kannte ich sie zu gut. Ihr Glaubensverständnis, war dem unseren sehr nahe. Wie geht das also? Passah feiern? Fragen wollte ich sie aber nicht. Wir setzten uns als Paar mit den Gebräuchen des Volkes Israel auseinander, mit Traditionen und Ritualen. Interessant waren die folgenden Tage, aber wenn wir eines nicht wollten, dann war es, das Verständnis eines Volkes zu übernehmen, dessen Heiland nicht in den Herzen Platz hatte. Kritisch stand ich dem gegenüber. Traditionen und Anordnungen ohne Sinn wollte ich mir und meiner Familie nicht antun. So vieles davon findet sich nicht in der Bibel wieder. Egal wie beeindruckend und prächtig es es auch sein konnte. Also wie immer zurück zur Bibel. Die Zeit lief uns davon und schon war er da, der Tag des Passahfestes. Ich erinnere mich, dass ich am Vormittag ein Telefongespräch mit einem lieben Bruder führte, der uns zur Vorsicht mahnte. Ein weiteres Telefonat mit einer Freundin folgte am Nachmittag und ich berichtete ihr, von meiner Skepsis und den Gesprächen zwischen meinem Mann und mir. Ich erzählte ihr, dass wir beide uns schon für den Fall der Fälle ein geheimes Zeichen ausgemacht hätten, um die Feier und den Raum zu verlassen, sollte es "brenzlig" werden. Sie bat mich, für diesen Fall auch ihr ein "Zeichen" zugeben. Wie albern! Damals war mir das wichtig.

 

Den Rest des Tages verbrachte ich mit dem Backen von ungesäuertem Brot und Vorbereiten der Dinge, die man dazu brauchte. Meine Grundlage war das Wort Gottes.

 

Ausgestattet mit allem, was wir brauchten, um das Mitbringen einer Schüssel und Handtücher, wurden wir gebeten, machten wir uns auf den Weg.

 

Dort angekommen, es war ein sonniger Frühlingsabend, einige der Gäste liefen sogar barfuß auf der Terasse, halfen wir bei den Vorbereitungen.

Passah im 20. Jahrhundert, und wir mittendrin!

Kein einziges Mal verschwendete ich den Gedanken daran, dass es sich "falsch" anfühlte.

Im Beisammensein mit lieben Geschwistern war es nicht anders als an unseren Hauskreisabenden, nur - viel feierlicher. Nicht nur für die Kinder wurde die Geschichte vom Auszug des Volkes Israels erzählt. War das doch erst der Teil für die Kleineren, so hing doch jeder seinen Gedanken nach. Was hat das mit mir zu tun?

Die Begebenheit, die uns allen nicht neu war, so oft gelesen, erzählt, gehört und studiert, fühlte sich heute Abend anders an. Als wir dann nochmals gemeinsam in der Schrift lasen und der "Hausvater" uns zur Fußwaschung einlud, knieten wir vor einander. Ehepaare, Freunde, Geschwister, Väter, Mütter, Kinder...

 

Etwas später dann wurde das mitgebrachte ungesäuerte Brot gesegnet und vom Hausvater an alle verteilt, die Kinder hatten leuchtende Augen. Jeder war gespannt. Egal wie groß oder klein. Traubensaft wurde nach der Textlesung herum gereicht und das Essen des Brotes hörte nicht auf. Wir hatten bittere Kräuter und einfache Aufstriche auf dem Tisch. Im Volk Israel wird damit an die Tränen, die harte Arbeit in Ägypten erinnert. 

 

Was für ein festliches Abendessen! Nicht das Essen selbst, Brotfladen, bittere Kräuter und Aufstriche waren kärgliche Kost, sondern die Gemeinschaft, der Sinn und Segen, der über allem stand, machte diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Später dann, ein Feuer brannte im Hof, sagte das Älteste der Kinder während wir in der Stille in die Flammen starrten, ganz leise: "Jetzt wurde Jesus verraten..."

Ja, Lisa, das könnte damals so gewesen sein. Dieser eine Satz aus dem Mund eines Kindes, ging mir lange nach. Hätte ich ihn auch verraten? Wie hoch wäre der Preis, den ich verlangt hätte, um es zu tun? Sind wir nicht alle käuflich? Wäre meine eigene Furcht dieser Preis, den Heiland und seine Angebote abzulehnen?

 

Spät und glücklich fuhren wir nach Hause, wir hatten das schönste Abendmahl unseres Leben gefeiert! Kein geheimes Zeichen konnte uns zum Verlassen dieser Gemeinschaft bringen. Kein Piekser in die Seite. Nicht für uns. Der Stich in Jesu Seite jedoch, war uns zum Segen geworden. Alles gut! Wir beide wussten, dass das, was da passiert ist, etwas ganz Besonderes war. Nie wieder würden wir uns mit dem Abendmahl zufrieden geben können, dass wir jahrzehntelang in unserer Gemeinde erlebt hatten. Und da waren durchaus auch besondere Momente dabei...

 

Seit dem sind einige Jahre vergangen, der Passahsegen hat uns begleitet und wir haben die Feier des Passahs beibehalten, mal allein als Paar oder in Gemeinschaft, wie es sich halt ergeben hat. Und wir wussten, an den Festen muss etwas dran sein. Die gemischten Gefühle und Reaktionen im Vorfeld und der Segen im nach hinein. Da ist etwas... Die Zeiten, die die Bibel erwähnt, um bestimmte Feste zu feiern, entgingen von nun an nicht unserer Aufmerksamkeit. Wir behielten sie in unseren Gedanken und sie wurden uns vertrauter. Festhalter waren wir damals jedoch noch nicht. Zwischenzeitlich ist viel passiert.

 

 

 

Ein lieber Freund, der im letzten Jahr in den Ruhestand ging, sagte zu uns:"Wie gut ist es, nun den Sabbat und die Feste feiern zu können, ohne einen Gedanken an die Arbeit zu tun und sich erklären zu müssen. Doch ich denke an all die Familien, deren Eltern arbeiten und deren Kinder zur Schule gehen..."

Ab diesem Moment wurde uns deutlich bewusst, dass auch diejenigen, die treu dem Wort Gottes folgten, sich öfter vor Kollegen und Vorgesetzten erklären müssten als wir bisher, wenn es um das Halten des Sabbats ging. Ist da mehr? Bereitet uns das Festhalten auf das unbedingte Sabbathalten vor? Wird mein Glaube geprüft, wenn ich nicht nur um diesen einen wöchentlichen Tag frei kämpfe, sondern auch noch weitere Tage hinzukommen? Arbeitsplatzverlust, Spott, Unverständnis. Nicht nur auf der Arbeit. Wie stehen meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen dazu?

Und geht da nicht auch mein ganzer Jahresurlaub verloren? Wie soll das gehen? Wo bleibt denn da die Erholung?

 

 

Im letzten Jahr wurden wir wiederholt darauf angesprochen, dass wir ja Festhalter wären... Wir behielten die Feste im Auge. Ja. Waren vom Segen überzeugt worden. Achteten genauer auf die Schrift, vermissten die Menschen, mit denen wir besondere Zeit verbringen durften und erinnerten uns gern daran.

Sind wir Festhalter geworden ohne es zu merken?

Woran halten wir fest?

 

Menschen wurden vor uns gewarnt, es wäre besser, sich nicht mit uns einzulassen, ihnen wurde gedroht. Sie wurden eingeschüchtert, besser nicht zu uns zu kommen... Bitte? Wir kannten diese Menschen nicht einmal. Für wie gefährlich wurden wir gehalten? Als dann unsere Freunde in Frage gestellt und Zweifel gesät wurde, war uns klar, dass es hier um viel mehr geht. Unser Heiland spielt mit offenen Karten. Unser Gott hat es nicht nötig, in irgendeiner dunklen Ecke heimlich Gespräche zu suchen. Und er arbeitet mit anderem Werkzeug, um Menschenherzen zu gewinnen. Es war an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. "Wie lange hinkt ihr noch auf beiden Seiten?", fragte Elia das Volk Gottes. Dieser Ruf galt uns. Es reichte nicht, darauf hinzuweisen, dass wir in Treue zu den Menschen stehen, die die biblischen Feste feierten und sie von ganzem Herzen zu lieben, wir mussten Stellung beziehen.

 

Die folgenden Monate waren von einem intensiven Studium der heiligen Schrift geprägt, viele Gedanken wurden klarer, logischer. Die Bibel ist Gottes Wort-logisch. Es ist sein LOGOS! Widersprüche lösten sich auf und wir erkannten, dass unsere Angst vor der Gesetzlichkeit der Festhalter schwand. Ja, ich gebe zu, ich habe "Festhalter" erlebt, die mich abgestoßen haben. Da gab es aber noch etwas anderes.

Angezogen von dieser großen Liebe, die sich noch vertiefte, trafen wir die Entscheidung, ganze Sache zu machen.

Ich konnte meine Arbeitstage eher umplanen als mein Mann. Es würde tatsächlich unseren gesamten Jahresurlaub brauchen, wollten wir alle Feste so feiern wie die Schrift es vorsieht. Oh Mann! Wie sollte das gehen. Mein Mann war auf Ruhezeiten auf Grund einer Erkrankung angewiesen,

der Urlaub ist da dringend nötig...

 

Als ich wieder einmal meinen Arbeitstag wegen einem Neumond änderte, bot mir mein Chef an, ein eigenes Büro zu nutzen. Jederzeit wäre das für mich möglich... Eigene Räumlichkeiten für den Unterricht gehörten dazu. Das bedeutete bessere Konzentration für meine Schüler und Auszubildenden. Wie genial! Die Hürden lösten sich gerade auf. Und auch bei Thomas, der mit anfänglichen Schwierigkeiten an die Sache ging, wurde es ermöglicht, eine Regelung zu finden. Großartig! Das bestärkte uns darin, dass der gewählte Weg der richtige war. Gott würde sich uns in den Weg stellen, wenn wir auf falschen Pfaden unterwegs sein sollten, darum hatten wir ihn gebeten. Mehrfach. Was wir erfuhren, waren geöffnete Türen.

 

 

 

Passah, wieder ein neuer Monat. Die Mitte dessen bereits schon erreicht.

Gemeinsame Zeit, Bibelstudium, Gebet und Gesang. Nichts kann uns mehr abhalten, es nicht zu feiern.

 

Treibholzsammeln am See, im Buch der Bücher zu lesen, warten bis es dunkel wird und zu wissen, dass die Wege, die wir beschreiten, nicht allein gegangen werden, gibt uns Zuversicht und Kraft!

 

 

Sind wir komisch? Urteilt selbst.

 

An das Passahfest schliesst sich die Woche der Ungesäuerten Brote an.

 

Ungesäuert sein. Frei von dem, was uns noch hält. Frei von dem, was uns belastet. Dieses Jahr möchten wir etwas ganz besonderes wagen.

DETOX YOUR LIFE! DETOX MY LIFE!

 

Ja Vater, bitte reinige uns von all dem, was nicht in uns hinein gehört.

 

Nimm all den Schrott, den Schmutz, unsere Lebenslügen, Erfahrungen und das, was einer falschen Motivation entspringt aus uns heraus. Nicht nur äußerlich, auch innerlich. Und so bitten wir dich, bring uns in Ordnung, mach uns dir ganz ergeben, wie ein Kind dir vertraut und alles aus deiner Hand empfängt, mach deine Kinder zu einem Tempel, einer Wohnung des Himmels!

"Zur Erinnerung an diese überwältigende Befreiung sollte das Volk Israel für alle Zukunft jährlich ein Fest halten: „Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den Herrn, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.“ 2.Mose 12,14. Während sie das Fest in späteren Zeiten begingen, sollten sie ihren Kindern die Geschichte des großen Auszuges wiederholen, wie Mose ihnen befahl: „Es ist das Passahopfer des Herrn, der an den Kindern Israel vorüberging in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.“ 2.Mose 12,27. 

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Das Passahfest wurde zum Gedächtnis und als Vorbild gestiftet. Es sollte nicht nur an die Befreiung aus Ägypten erinnern, sondern auch hinweisen auf die wichtigere Erlösung von der Knechtschaft der Sünde, die Christus für sein Volk erwirken würde. Das zum Opfer gehörende Lamm stellt „Gottes Lamm“ (Johannes 1,29) dar, das unsere einzige Hoffnung auf Errettung ist. Der Apostel sagt: „Wir haben ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert.“1.Korinther 5,7. Es genügte nicht, das Passahlamm zu schlachten, sein Blut musste an die Türpfosten gesprengt werden. So müssen die Verdienste des Blutes Christi für den Menschen angewandt werden. Wir müssen glauben, daß er nicht nur für die Welt, sondern für uns ganz persönlich gestorben ist, und die Wirksamkeit des versöhnenden Opfers für uns selbst in Anspruch nehmen.

...

Gott gab seinen Sohn, daß er als Sühnemittel für die Sünde stürbe. Er offenbarte das Licht der Wahrheit und den Weg des Lebens. Er schuf die Möglichkeiten und helfenden Verordnungen. Nun liegt es am Menschen, sich dieser Gnadenerweise zu bedienen. Er muß die Mittel der göttlichen Vorsehung zu würdigen und anzuwenden wissen, indem er glaubt und Gottes Willen ohne Einschränkung vollbringt.

Als Mose dem Volke Israel Gottes Vorkehrungen zu seiner Befreiung vortrug, „neigte sich das Volk und betete an“. 2.Mose 12,27. Die freudige Hoffnung auf Erlösung aus der Knechtschaft, das furchteinflößende Wissen um das nahe bevorstehende Gericht über ihre Bedrücker und die mit dem eiligen Aufbruch verbundenen Sorgen und Anstrengungen, das alles trat für den Augenblick zurück hinter der Dankbarkeit gegen ihren gnädigen Erretter."

(Das Passahfest aus Patriarchen und Propheten, E.G. White)

 

Vorenthalten möchten wir euch einige Gedanken unseres Studiums nicht. Zwischenzeitlich gibt es eine kurze Zusammenfassung mit dem Titel "Sollten wir die Feste halten?", die ihr hier lesen könnt.

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