DETOX YOUR LIFE-TAG 1 ... ES GEHT LOS!

Die Idee zu DETOX YOUR LIFE! kam uns vor ungefähr drei Wochen, manchmal ist das so.

Warum nicht die besonderen vor uns liegenden Tage nutzen? Ernst machen und die Dinge angehen, die wir schon länger vor uns herschieben.

Man müsste mal, man könnte doch, wir sollten...bestimmt kennt ihr das auch.

Und? Was bleibt davon übrig?

Das wollten wir ändern.

Die Idee war plötzlich da und so dachten wir, wäre es vielleicht für den ein oder anderen interessant, uns bei diesem Vorhaben zu begleiten.

 

Im Internet kursieren viele Dinge zum Thema Entgiften, Entschlacken, Entsäuern - welchen Namen man dem Kind auch geben mag, der Ansatz ist oft der gleiche. 

 

Warum eigentlich? Vor ungefähr sechs Jahren hatten wir unsere Ernährung zum zweiten Mal umgestellt. Wenn ich ganz ehrlich bin, war es eigentlich das dritte Mal.

Hin zu pflanzlicher Kost, weg von konventionellen Lebensmitteln.

Warum das notwendig wurde?

Zu dieser Zeit bemerkten wir, dass irgendetwas bei uns nicht stimmte. Thomas hatte Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, häufig vergaß er Dinge, klagte über Benommenheit, Sehprobleme, Verdauungsstörungen und heftige Schmerzen in den Muskeln. Seine Leistungsfähigkeit nahm immer mehr ab und selbst nach kleinen Projekten, deren Umsetzung ihm immer Freude bereitete, ging es ihm wenige Tage darauf so schlecht, dass er nicht arbeiten konnte.

Er hatte eine normale Arbeitswoche von Montag bis Freitag, ging um 6.30 Uhr aus dem Haus und kam um 18.00 Uhr wieder zurück.

 

Zu dieser Zeit arbeitete ich noch in der Notaufnahme, fühlte mich nicht schlecht, nur kämpfte ich, wie viele andere Frauen auf diesem Planeten seit Jahren um die schlanke Taille und war absolut unzufrieden mit meinem Gewicht. Ich verbrachte meine Zeit lieber auf der Couch und wenn Zeit war, bestand mein Sport im Seitenumblättern eines Buches, Einkäufe durch die Gegend schleppen und unsere Kinder von A nach B zu fahren.

 

Kurze Zeit darauf wurde bei mir eine Unterfunktion der Schilddrüse diagnostiziert, daher also keine Lust auf Bewegung außerhalb der Behandlungsräume. Mein herabgesetzter Stoffwechsel, Müdigkeit und die kalten Füße hatten eine Ursache. 

 

So viele Menschen haben Schilddrüsenprobleme, täglich habe ich mit kranken Menschen Kontakt, da wird Krankheit zur Selbstverständlichkeit. Arthrose, hoher Blutdruck, Diabetes, Krebs, Schlaganfall - alles nichts besonderes. Wundmanagement bei Heilungsstörungen, Polypen im Darm, Operationen, Biopsien, Gefäßdarstellungen und amputierte Zehen waren der Alltag.

Damit verdiente ich mein Geld.

Auf den lückenlos geführten Impfstatus meiner Familie war ich stolz.

 

Unser Arzneischrank im Bad glich einer Apotheke, für jeden Fall war ich gerüstet.

Ich scheute auch nicht davor zurück, Infusionen zu legen sei es bei meinem Mann, der Nachbarin oder den Kälbchen einer Landwirtsfamilie hier im Ort. Mal eben eine Blutentnahme bei bestehendem Kinderwunsch der Freundin- kein Ding. Injektionen in der Nachbarschaft-machen wir.

Für jede Krankheit gibt es ein Medikament. Davon, dass dagegen auch ein Kraut gewachsen sei, hatte ich schon mal gehört. 

 

Nach einer Schulteroperation, Thomas war im Winter auf Glatteis ausgerutscht und hatte sich eine komplizierte Fraktur zugezogen, rief mich meine Kollegin aus dem Krankenhaus an. 

Es gäbe Probleme mit meinem Mann im Aufwachraum, sie kriegen ihn nicht wach.

Ich soll bitte sofort vorbeikommen!

 

Da hätten wir schon ahnen können, das irgendwas außer Kontrolle war...

 

Einige Monate später, Thomas litt immer wieder unter Erschöpfung und Fieberanfällen, die Einweisung mit dem Notarzt ins Krankenhaus. 

 

Meinen damaligen Kollegen und den diensthabenden Ärzten sind wir heute noch dankbar, sie haben Thomas sprichwörtlich auf den Kopf gestellt. Keine Diagnostik wurde ausgelassen.

 

Erst Jahre später sollten wir erfahren, was der Grund für die Beschwerden war.

 

Zwischenzeitlich hatten wir unsere Ernährung geändert.

Mit Hilfe von Grünen Smoothies hatte ich meine Schilddrüsenunterfunktion in den Griff bekommen und Thomas' Zustand hatte sich dadurch zumindest nicht weiter verschlechtert.

 

Die Prognose, die ihm bei Entlassung aus dem Krankenhaus gemacht wurde,

sollte keine Erfüllung finden.

 

Wir hatten wieder Freude am Essen, verloren Gewicht und beschäftigten uns mit Gartenanbau und Naturheilverfahren.

Die praktizierte Schulmedizin hatte uns nicht helfen können.

Weil wir gesehen haben, was möglich ist, haben wir volles Vertrauen in die nächsten sieben Tage!

Doch nun spannen wir euch nicht länger auf die Folter, sondern starten mit unserem Bericht.

 

Auf unserem Wunschzettel für diese Woche standen:

Entsafter

Gern hätten wir uns gern den Greenstar Elite GS 5050 oder den Omega Juicer 8226 gekauft, nachdem wir ein paar Tage damit zugebracht haben und Vor- und Nachteile abgewogen haben. Was wir brauchten, wäre ein Entsafter der schonend presst und eine Oxidation der ausgepressten Nährstoffe und Enzyme so gering wie möglich hält. Er sollte in der Lage sein, auch aus Gräsern wie Gerste oder Wildkräutern Saft zu gewinnen. Wie das Leben aber so spielt, mussten wir diesen Gedanken verwerfen. Das gab unser Konto in diesem Monat beim besten Willen nicht her.

Eine günstigere Variante wäre der Gastroback Design Multi Juicer Digital 40128, allerdings können damit keine Gräser gepresst werden, da es sich um einen Zentrifugenentsafter handelt.

Wir werden improvisieren müssen und werden auf Smoothies zurückgreifen, die wir mit unserem guten alten Thermomix TM 31 herstellen.


"Instant Ocean" und destilliertes Wasser

Hinter dem Namen Instant Ocean verbirgt sich ein Mineralienpulver, das in der Aquaristik zur Herstellung von Meerwasser verwendet wird. Von uns wird es benutzt, um mit Zitronensaft ergänzt, eine Meerwasserspülung durchzuführen, die den gesamten Verdauungstrakt reinigt.

Wir haben es im Internet bestellt, die Kosten für eine Packung, die zur Herstellung von 10 Litern Meerwasser benötigt wird, lagen bei 2,55€ plus Versand. Außerdem brauchten wir noch destilliertes Wasser, hier kostete der 5 Liter Kanister 1,65€ im Baumarkt.


"Inner Poultice"

Zur Herstellung des "inner poultice" einer Art Mineralpackung mit pflanzlichen Zusätzen brauchten wir Ulmenrinde (engl. Slippery Elm), Bentonit, Holzkohle, Cayenne, Fenchelsamen, Flohsamenschalen und Apfelsaft. Dieser "Schleim" bindet freigesetze Giftstoffe und transportiert sie aus dem Körper. Auf die Wirkung gehen wir später noch ein. Kostenpunkt für Bentonit, Fenchelsamen, Ulmenrinde und drei Flaschen Apfelsaft: 29 €, den Rest hatten wir im Haus.


Fruchtsaft & Smoothies

Da wir uns gegen den Kauf eines Entsafters entschieden hatten, werden wir statt des eigentlich verwendeten Fruchtsaftes, Smoothies herstellen. Dazu brauchen wir jede Menge frisches biologisches Obst und destilliertes Wasser.

Für die ersten Tage haben wir 1,5 kg Bananen, 6 Birnen, 4 Äpfel und 3 Netze Zitronen mit jeweils 6 Früchten gekauft. Melone und Ananas hatten wir noch. Daher kommen die zwei nicht mit in unsere Rechnung... ; ) 20,00 €


Tee

Rotkleeblüten, Ingwer, Zimt und Knoblauch. Mehr nicht. 

Rotkleeblüten haben wir bei Amazon in biologischer Qualität bestellt, Knoblauch, Ceylon-Zimt und Ingwer gemeinsam mit dem Gemüse im Biomarkt. 

Insgesamt haben wir dafür ca. 16 € bezahlt.


Gemüsesaft inkl. Karottensaft

Wir haben im Bioladen 1 kg Tomaten, zwei Gurken, Dill, Basilikum, vier schwarze Rettiche, zwei Paprika, eine Aubergine, und 1kg Karotten besorgt.

Ausgegeben haben wir dafür ca. 20 €


Kaffee-Einlauf ... ; /

"Kaffee im Po" - allein der Gedanke daran hat mir Grauen bereitet und mich mit Schaudern erfüllt. Ein wenig im Netz gegoogelt und ich erfuhr, dass das gar nicht so ungewöhnlich ist. Biologisch, wie schon erwähnt, fairtrade und hocharomatisch kostete er im Angebot 4,99 €.

Na, wenn das mal kein Schnäppchen war! 


Biologicals

Eigentlich nicht auf dem Programm, aber wenn schon, denn schon. Und dann richtig!

Ribose, L-Carnithin, 5-Hydroxytryptophan, Coenzym Q10

haben im Internet bestellt, insgesamt 103 € gekostet. Autsch!

Aber wichtig für uns.


Der Tag begann mit dem Bestimmen unserer Werte.

Blutdruck, Blutzucker, Herzfrequenz, Körpergewicht, Sauerstoffsättigung und Urinstatus.

Am Vortag schon haben wir das Meerwasser zubereitet,

um gleich in der Früh starten zu können.

Es mussten lediglich noch zwei Zitronen ausgepresst werden und für jeden von uns eine Menge von 1,9 Liter erwärmt werden. Wir haben das im Thermomix bei 37°C gemacht und den Saft von einer Zitrone dazu gegeben.

Bei dem uns vorliegendem Programm,

an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Gary vom Eden Pointe' in Talking Rock/Georgia ; ),

soll die angegebene Menge innerhalb von 15 Minuten getrunken werden...

Wie das gehen soll ist mir ein Rätsel.

Ich habe die ersten drei Gläser gut geschafft, es schmeckte ein wenig wie Gemüsebrühe,

der Rest zog sich wie zäher Kaugummi.

Naja, was muss, das muss.

 

Thomas fing ein wenig später als ich mit dem Trinken an,

seine Lösung drehte noch ein paar ein Runden zum Aufwärmen im Thermomix und das war gut so, denn gleichzeitig konnten wir  beide eh' nicht auf die Toilette... : )

Ja, es ist tatsächlich sinnvoll, sich in nächster Nähe zur Toilette aufzuhalten, mein letztes Glas wurde im Bad geleert.

 

Mein Lieblingsmann folgte meinem Beispiel, klagte jedoch nach einem Liter über Übelkeit.

Zum Glück stand die Wanne für die Schmutzwäsche gleich vor ihm und so fanden von 1900 ml ca. 800 ml gleich wieder den Weg zurück.

Der Arme!

 

Der Rest eher unspektakulär, wie man sich denken kann. Mit leerem Darm und einem Rumoren im Bauch ging es an Punkt zwei der Tagesordnung, "Schlammpackung", um den beleidigten Bauch versöhnlich zu stimmen.

Weil uns die ganz genauen Mengenangaben leider nicht zur Verfügung standen haben wir uns an den Verzehrempfehlungen orientiert. Herausgekommen ist eine Mischung aus zwei Teelöffeln Bentonit, vier Teelöffeln Ulmenrinde, zwei Esslöffeln Flohsamenschalen, 1/4 Teelöffel Cayenne, zwei Esslöffeln Holzkohle, 1/2 Teelöffel gemahlene Fenchelsamen und 700 ml Apfelsaft.

Das ganze durch zwei geteilt und für jeden in ein Glas gefüllt, der Rest auf die Seite für später, denn diese Mischung wird fünf mal täglich getrunken. Wir haben es im Laufe des Tages immer ein wenig mit Apfelsaft verdünnt, da die Flohsamenschalen sehr aufquellen. Besser ist es bestimmt, diese "Packung" jedes Mal neu herzustellen und dann gleich zu trinken. Für heute musste das aber so gehen. Es sollte ja nicht gleich in Stress ausarten.

Am besten ganz schnell runter damit, und beim nächsten Mal weniger Fenchel, den mochte ich schon als Kind nicht. 

Jetzt kam endlich der angenehme Teil, wir freuten uns auf unseren Smoothie. Ein Apfel, zwei Birnen, zwei Bananen, als Blattgrün haben wir Mangold genommen und mit destilliertem Wasser auf einen Liter aufgegossen und gemixt. Ein Esslöffel Spirulina dazu-fertig!

Und weil der so lecker war, gibt's davon kein Bild.

Weiter ging es mit Tee, zuerst Rotkleeblütentee. Dazu haben wir drei Teelöffel Tee mit einem Liter kochendem Wasser aufgegossen. Geschmacklich gar nicht so schlecht.

Im Laufe des Tages haben wir dann abgewechselt mit Zimt und Knoblauch.

Ein bis zwei Knoblauchzehen mit 1/4 Teelöffel Zimt und Rotklee, oder mehrere Scheiben Ingwer mit heißem Wasser übergossen.

All-in-one, das heißt alles zusammen ging auch ganz gut.

Unser Tageshighlight war ein längerer Spaziergang bei Sonnenschein durch den Wald.

Tief ein- und ausatmen nicht vergessen!

Wir hatten uns ja für die Smoothievariante statt Saft entschieden und so wurden aus Tomaten, Gurke, einem Rettich, Paprika, Dill und Basilikum ein bekömmlicher Gemüsesmoothie.

Ich habe das Ganze im Thermomix auf 37°C enzymschonend erwärmt. 

Zum späten Nachmittag kam dann noch ein Karottensaft hinzu. Vier Karotten traten ihre Reise in den Thermomix an und wurden ganz fein zerkleinert und mit destilliertem Wasser aufgegossen. Nochmals fein gemixt und in Gläsern serviert. Das Ergebnis? Bäh! Krümel im Mund mag ich nicht leiden. Tapfer versuchten wir dieses Zeug zu trinken, bis uns der zündende Gedanke kam: der Nussbeutel.

Es war noch gar nicht so lange her, da habe ich dieses feine Siebgewebe zum Abseihen gekauft.

Nussmilch ohne Feinstteile, so cremig wie aus der Packung nur für weniger Geld...

Dazu gekommen bin ich in der letzten Woche aber nicht. 

Für unsere Zwecke musste dieser "Nutbag" auch gehen!

Brösel sind Brösel, egal ob Nuss oder Karotte.

Alles noch mal von vorn und durch die feinen Poren des Beutels gesiebt, ergab einen leckeren, wenn auch durch das hinzugefügte Wasser nicht ganz so intensiv schmeckenden Saft.

Prima gelöst.

Morgen machen wir das gleich so.

Das Tagesziel schon fast vor Augen, blieb uns eine letzte Hürde.

Der Kaffeeeinlauf.

Ich habe ein paar englischsprachige Seiten im Vorfeld gelesen und letzte Woche eine tolle Anleitung auf youtube.de gefunden, die ich euch gerne verlinke.

Einmal in deutsch von einer Heilpraktikerin und ein Video auf Englisch.

Beides ganz nett gemacht.


Für diesen Einlauf benötigt man ein Irrigatorsystem, am besten ihr googelt mal danach.

Man wird schnell auf Amazon fündig, sollte man es für sich in Erwägung ziehen.

Teuer ist das ganze nicht. Der Nutzen überwiegt.

 

Vom Kaffee fügt man drei Teelöffel zu 250 ml destilliertem Wasser und kocht es auf.

Anschließend muss die Flüssigkeit für 15 min leicht kochen.

Abseihen und das verdunstete Wasser wieder mit destilliertem Wasser auffüllen bis wiederum eine Menge von 250 ml erreicht wird.

Wenn der Kaffee auf Körpertemperatur abgekühlt ist, kann er umgefüllt werden und an einem bequemen Platz, am besten im Bad in der Nähe der Toilette für mindestens 15 min in den Enddarm eingeführt und gehalten werden.

Das gelingt, je nach "Einlauferfahrung" gut oder kann noch verbessert werden.

 

In dieser Zeit geniesst einfach, wie ich auf einer Decke,

geschützt mit Handtuch und Kuscheldecke den Kaffeeduft oder lest etwas.

Ruhige Musik oder Kerzen tragen ungemein zur Entspannung bei!

 

Der absolute Tip für euch, und damit möchte ich heute enden, ist jedoch eine Dokumentation über Dr. Max Gerson und sein Vermächtnis.

Als deutschstämmiger jüdischer Arzt, der in die Staaten emigrierte und in Kontakt mit Albert Schweitzer stand, entwickelte er eine erstaunliche Therapie.

Dieser Film berichtet über die schädigenden Einflüsse unseres Lebens

und zeigt Wege und Lösungsvorschläge auf,

die uns nicht unbekannt sein dürften.

Reichlich Segen beim Anschauen!

 

Morgen werdet ihr mehr über unseren zweiten Tag erfahren, über Programmänderungen informiert und erhaltet einen Einblick in das Warum, weshalb und wieso der Dinge, die wir verwenden.

 

"Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret."

3. Mose 20, 26

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Kommentare: 1
  • #1

    Franzi (Montag, 25 April 2016 20:31)

    mutig ihr verrückten ;)