DETOX YOUR LIFE-TAG 7...DER LETZTE !!!

Ende gut...alles gut!

Schon lange überfällig ist dieser letzte Bericht über unsere DETOX YOUR LIFE Woche...

 

Nebenbei zu arbeiten ist tatsächlich nicht das Ideale und besser ist es mit Sicherheit,

jemanden zur Seite zu haben, der weiss, worauf es ankommt

und der hilfreich zur Seite stehen kann.

Motivationshilfe sozusagen.

 

Alltag, Arbeit und Entgiftung unter einen Hut zu bringen, ist möglich, aber nicht wenn man zeitnah noch darüber berichten möchte... ; )

 

Dies hier ist der letzte Tag und ein abschliessendes Fazit soll euch nicht vorenthalten werden.

Warum wir dieses Experiment gewagt haben, konntet ihr bereits im Vorfeld hier lesen.

Was es uns gebracht hat, erfahrt ihr jetzt.

 

Von Vorteil ist auch, dass ich nun aus der Retrospektive schreiben kann und davon, dass es nach dieser einen Woche der Ungesäuerten Brote noch lange nicht vorbei ist.

Es geht weiter, denn wir sind zum Nachdenken und Umdenken gekommen.

Haben gemerkt, wie sich unsere, in den Augen anderer, "eh' schon nicht einfache Ernährung und anspruchsvoller Lebensstil", auf unsere Gesundheit und unser Verhalten auswirkt.

 

Dabei empfinden wir uns als gar nicht so exotisch, es gibt bestimmt bessere Vorbilder!

 

Unsere Vitalparameter waren insgesamt auf einem guten Niveau.

Der pH-Wert war mit dem ersten Tag im sauren Bereich, und das, obwohl wir nur hoch basische Lebensmittel, sei es in Form von Säften, Smoothies, Meerwasser

oder in den letzten Tagen als Rohkost zu uns genommen haben. 

Es brauchte mehr als ein paar Tage im Anschluss, um mit unserer Ernährung wieder ins Basische zu kommen.

Ziemlich viel Schlacken dürften wir frei gesetzt haben...

 

Der Blutzucker blieb bei uns beiden insgesamt konstant, keine Schwankungen, Einbrüche oder Spitzen,

aber das haben wir auch nicht anders erwartet.

 

Insgesamt hat jeder ungefähr drei Kilogramm verloren und eine Woche später kann ich sagen, dass das auch so geblieben ist. Unser Ziel war es nicht, Gewicht zu reduzieren. Ist jetzt aber doch "passiert",

traurig sind wir darüber nicht.

Muskelmasse wurde übrigens nicht abgebaut. Das war tatsächlich Fett ; ).

 

Der Blutdruck war lediglich an einem Tag bei uns beiden etwas im Keller,

allerdings kein Grund zur Sorge, das war im Laufe des Tages wieder verschwunden.

 


Schematisch dargestellt, sieht es gar nicht so wild aus.

Was uns positiv aufgefallen ist:

Thomas hatte durch seine Grunderkrankung immer wieder mal Protein im Urin nachweisbar ohne ursächlichen Infekt. Es handelt sich hierbei um eine benigne reversible Proteinurie, wie sie häufig bei Fieber, Hitze, Kälte, Stress oder körperlicher Anstrengung vorkommen kann. Ein Stoffwechsel, der durch eine zu Grunde liegende Erkrankung, nicht in der Lage ist, Energie zu produzieren,

gerät in Stresssituationen und unter Anstrengung an sein Limit.

Das ist völlig verschwunden.

Mehrere Lipome, darunter versteht man gutartige Tumore der unteren Hautschicht wurden kleiner. 

Allein deswegen werden wir alles daran setzen unser Erlerntes in den Alltag zu integrieren. Das bedeutet in diesem Fall, dass wir viel mehr Karotten zu uns nehmen.

Ein guter Entsafter muss also immer noch her!

Eine Veränderung des Schlafverhaltens hatte ich ja schon beschrieben.

Auch das ist für uns ein voller Erfolg!

Wir wurden gefragt, ob wir mental und psychisch Veränderungen erfahren haben.

Hm, das ist nicht so leicht zu beantworten.

Es gab viel zu bewältigen und jeder Tag hätte sein eigenes Potential zum Ausflippen gehabt...

Sind wir aber nicht. Ganz im Gegenteil.

Zwei Teenager im Prüfungsstress des letzten Schuljahres, dringende Projekte auf der Arbeit, Besuch, auf den wir uns schon so sehr gefreut haben und Aufgaben, die schon lange liegen geblieben sind, dazu unser Garten, der fit gemacht werden musste und damit verbunden der Bau von zwei weiteren Hochbeeten...

Uns geht es so gut.

 

Jeden Tag haben wir unsere "stille Zeit" gehabt. Im Wort Gottes zu lesen, geliebt,

ermutigt und gerufen zu werden, hat uns weiter angetrieben, das Richtige zu tun.

Wir haben diese besondere Woche sehr intensiv erlebt und konnten besser als sonst, die Anfechtungen der damaligen Zeit im Volk Israel verstehen.

Viele AHA-Momente hat es gegeben und wir sind denen, die uns in dieser Zeit mit Input versorgt haben sehr dankbar. Die wenigsten wissen davon!

An dieser Stelle ein Danke an Franziska, Julia & Georg, Christiane, Tina Marie, Adrian, Paul und Sandy.

Es sind weit mehr, die uns bewegen. Danke dafür!

 

Die letzten Tage haben mit Rohkost aufgehört.

Schon im letzten Jahr haben wir begonnen, den Anteil von roher Nahrung zu erhöhen.

Und wieder wurde wir davon überzeugt, dass die Vorteile dieser Ernährung ganz klar für uns überwiegen.

Nach der ersten Nudelpfanne nach der DETOX-Woche, waren wir beide der gleichen Meinung:

Rohkost muss wieder her.

Es schmeckt anders, voller, frischer, belastet den Körper weniger.

Das bedeutet nicht, dass das Essen von nun an kalt bleibt. 

 

Wir müssen auf nichts verzichten, ganz im Gegenteil,

die Fülle an Möglichkeiten ist fast unüberschaubar.

Und lecker kann es auch sein!

Genau danach suchen wir:

"Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist, wohl dem, der auf ihn traut!"

 

Apropos Vertrauen...

Ich erwähnte ja bereits, dass wir in den letzten Tagen an der Geschichte des Volkes Israel nach ihrer Befreiung aus Ägypten besonders Anteil genommen haben.

Dabei ist uns aufgefallen, dass sich im Laufe unseres Lebens zu diesen Ereignissen viele Irrtümer eingeschlichen haben.

 

"Bald nachdem sich das Volk am Sinai gelagert hatte, wurde Mose auf den Berg gerufen, um Gott zu begegnen. Allein stieg er den zerklüfteten Pfad hinauf und näherte sich der Wolke, die Jahwes Gegenwart bezeichnete. Israel sollte jetzt in eine besonders enge Verbindung zum Allerhöchsten kommen, um eine Gemeinde und eine Nation unter Gottes Herrschaft zu verkörpern. So lautete Gottes Botschaft, die über Mose an das Volk gerichtet werden sollte: 

„Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht. Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ 2.Mose 19,4-6. 

Mose kehrte ins Lager zurück, versammelte die Ältesten Israels und wiederholte ihnen die göttliche Botschaft. Sie antworteten im Namen des ganzen Volkes: „Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun.“ 2.Mose 19,8. So gingen sie einen feierlichen Bund mit Gott ein und gelobten, ihn als ihren Herrn und König anzunehmen, dem sie in besonderem Sinne dienstbar wurden."

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

 

Um das Volk vor einem erneuten Misstrauen Mose gegenüber zu bewahren, sollte es sich heiligen, rein halten und erleben, wie Gott Mose zum Auserwählten über sein Volk bestimmte.

Damit jedoch nicht genug, sollten sie selbst ein Volk von Königen und Priestern vor dem Herrn sein.

Dieser Text findet sich nicht nur im Neuen Testament, viel mehr wurde die Grundlage bereits ganz am Anfang im 2. Mose gelegt.

 

Und so durften sie erleben wie die Stimme ihres Gottes zu ihnen sprach, sie unterwies in den zehn Geboten, den Bestimmungen, die ihnen zum Segen sein sollten und in einem Gebot gipfelten:

"Du sollst den Herrn deinen Gott lieben, von ganzem Herzen und ganzer Seele, von allen Kräften und mit allem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst." Lukas 10, 27

Wurden damit die zehn Gebote hinfällig als Jesus dieses höchste Gebot formulierte?

Was sagte er selbst dazu?

 

"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen." Matthäus 5, 17

 

Johannes, einer derjenigen, die Jesus sehr nahe standen und ihn innig liebten, sagte dazu:

"Brüder, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr habt von Anfang gehabt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr von Anfang gehört habt."

1. Johannes 2, 17

 

Selbst Paulus behielt diesen Anspruch Zeit seines Lebens bei:

"Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf."

Römer 3, 31

 

Mit Donner und Posaunenschall, dessen Klang an Intensität immer mehr zunahm,

erschrak das versammelte Volk und wurde zutiefst beeindruckt.

Wenn wir weiter lesen, erfahren wir folgendes:

"Nun hörte der Donner auf, die Posaune schwieg, die Erde hatte sich beruhigt. Eine Zeitlang herrschte feierliches Schweigen. Dann hörte man die Stimme Gottes aus der dichten Finsternis, die ihn verhüllte. Vom Berge, umgeben von einer Engelschar, verkündete er sein Gesetz. Mose beschrieb dieses Ereignis folgendermaßen: „Der Herr ist vom Sinai gekommen und ist ihnen aufgeleuchtet von Seir her. Er ist erschienen vom Berge Paran her und ist gezogen nach Meribath-Kadesch; in seiner Rechten ist ein feuriges Gesetz für sie. Wie hat er sein Volk so lieb! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten.“ 5.Mose 33,2-3. 

Jahwe offenbarte sich aber nicht nur in der furchterregenden Majestät des Richters und Gesetzgebers, sondern auch als der mitleidsvolle Hüter seines Volkes: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.“ 2.Mose 20,2.

Sie kannten ihn schon als ihren Führer und Befreier, der sie aus Ägypten geleitet und ihnen den Weg durch das Meer gebahnt, der Pharao und seine Heerscharen besiegt und sich dadurch allen Göttern Ägyptens überlegen gezeigt hatte: Er verkündete ihnen nun sein Gesetz."

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

 

 

Egal ob in Zeiten der Dürre, ohne Wasser wie in Meribath-Kadesch, ob im Land des Feindes oder in der Zuflucht der Wüste, dieser Gott würde sie nicht allein lassen.

Sein Gesetz ist ein Gesetz der Liebe, unauslöschlich, stetig für alle Zeit.

Niemals würde er sie aufgeben oder verlassen.

Mit unaussprechlicher Liebe und Langmut wirbt er heute noch um sein Volk.

 

Für alle hörbar spricht er zu uns wie damals am Sinai.

Nichts und niemand soll im Wege stehen, wenn er sein Gesetz in unsere Herzen gräbt.

 

Sein Licht soll über und von ihnen scheinen, wenn sie ihn als ihren Vater anerkennen. Nichts kann sie von ihm trennen, außer ihrer eigenen Entscheidung, ihn abzulehnen.

Furcht ergriff sie und wie schon zuvor für Adam und Eva, prägte sich das widerwärtige Wesen der Sünde und ihre eigene Schuld in den Augen des großen Gottes in ihre Gedanken ein.

Dürften sie es jemals wagen, vor diesen wunderbaren Gott zu treten?

 

"Das durch Sklaverei und Heidentum abgestumpfte und erniedrigte Volk war nicht darauf vorbereitet, die Tragweite der Zehn Gebote ganz zu erfassen. Damit sie nun die Verpflichtungen des Dekalogs besser verstünden und auch erfüllten, wurden ihnen zusätzliche Vorschriften gegeben, die die Grundsätze der Zehn Gebote veranschaulichten und zeitgemäß erklärten. Diese Gesetze nannte man Rechtsordnungen;

einmal weil sie in unendlicher Weisheit und Gerechtigkeit ersonnen waren,

zum andern weil die ehrenamtlichen Richter danach Recht sprechen sollten.

Zum Unterschied von den Zehn Geboten wurden sie Mose persönlich von Gott übergeben,

damit er sie dem Volke mitteilte."

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

Wow, die Zehn Gebote waren noch vor der Niederschrift in behauenen Stein,

in ihre Herzen gelangt und so wesentlich, dass Gott persönlich Wert darauf legte,

dass sie durch die Satzungen erklärt und verständlich gemacht wurden.

Ist die Begründung für die Zehn Gebote heute eine andere?

Haben die Satzungen an Wert verloren?

Oder heben sie die Weisheit, Gerechtigkeit und Liebe besonders hervor?

 

"Und wieder erinnerte Gott das Volk an die heilige Verbindlichkeit des Sabbats. Er setzte jährliche Feste ein, an denen sich alle Männer vor dem Herrn versammeln sollten, um ihm Dankopfer und die ersten Früchte seines Segens zu bringen. Der Sinn all dieser Anordnungen wurde ihnen genannt: Sie entstammten keinem willkürlich ausgeübten Herrschaftsanspruch, sondern dienten dem Wohle Israels. Der Herr sagte: „Ihr sollt mir heilige Leute sein“ (2.Mose 22,30), würdig, von einem heiligen Gott anerkannt zu werden. 

Mose sollte diese Gesetze niederschreiben und als Grundlage des nationalen Rechts sorgfältig aufbewahren. Zusammen mit den Zehn Geboten, zu deren Erläuterung sie gegeben worden waren, enthielten sie die Bedingung zur Erfüllung der göttlichen Verheißungen für Israel."

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

Göttliche Verheißungen in den Satzungen erfüllt?

 

Antwortete nicht "das Volk einstimmig: „Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.“ ?2.Mose 24,7

 

Wenn wir bedenken, dass das Volk, nach dem Mose den Sinai zuerst allein und dann in Begleitung mit den Ältesten bestieg, vollständig in Geboten und Satzungen unterwiesen,

nicht an eine Rückkehr ihres Führers glaubten, drückt sich dann mein Glaube an die Wiederkunft des Heilands, meines Führers, der Liebe meines Lebens, nicht im Halten der Gebote und Satzungen aus?

Wie sehr sehne ich mich nach erfüllten Verheißungen und musste mir in der Vergangenheit eingestehen,

dass ich weit davon entfernt war.

Ist es mutig den Schluss zu ziehen, dass ich mit jeder erfüllten Verheißung,

basierend auf dem Einhalten der Gebote und Satzungen,

der Ankunft meines Heilands näher bin?

 

"Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er bald die Sichel hin; denn die Ernte ist da."

Markus 4, 29

 

Wie sehr wäre es dem Volk Israel zum Segen gewesen,

sich an diesen Satzungen und Geboten zu orientieren!

Schauen wir in den biblischen Bericht so finden wir folgendes:

 

"Moses Abwesenheit bedeutete für Israel Warten und Ungewißheit. Es wußte, daß er mit Josua auf den Berg gestiegen und in die dichte, dunkle Wolke hineingegangen war. Man sah von der Ebene aus, wie sie auf der Bergesspitze ruhte und von Zeit zu Zeit von den Blitzen der Gegenwart Gottes erleuchtet wurde. Ungeduldig warteten die Hebräer auf Moses Rückkehr. Da sie von Ägypten Gottheiten aus irdischen Stoffen gewöhnt waren, fiel es ihnen schwer, einem unsichtbaren Wesen zu vertrauen. Sie verließen sich ganz auf Mose als Stütze ihres Glaubens. Nun war er ihnen genommen. Tag um Tag, Woche um Woche verging, und noch immer war er nicht zurückgekommen. Obwohl die Wolke noch zu sehen war, dachten viele im Lager, ihr Führer habe sie verlassen oder sei von dem Feuer verzehrt worden. 

Während dieser Wartezeit wurde ihnen Zeit gewährt, über das Gesetz Gottes nachzudenken, das sie gehört hatten, und sich auf weitere Offenbarungen einzustellen, die er ihnen noch schenken konnte. Dafür blieb ihnen gar nicht zuviel Zeit. Hätten sie sich um besseres Verständnis für Gottes Forderungen bemüht und sich vor ihm gedemütigt, wären sie gegen Versuchung gewappnet gewesen. Weil sie das nicht taten, wurden sie bald nachlässig, unaufmerksam und zügellos."

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

Gibt es in unserem Leben Parallelen?

"Aus den Augen aus dem Sinn.", heißt ein deutsches Sprichwort.

Was muss passieren, dass das nicht der Fall ist? Wie lange wartet man auf die Liebe seines Lebens?

Ist sie austauschbar? Ersetzbar? Reicht ein Bild aus, um sie lebendig zu halten?

Was macht sie so einzigartig? Was macht Menschen so einzigartig?

Je tiefer sie sich in unsere Herzen gegraben haben, um so tiefer wird der Schmerz, bei ihrer Abwesenheit.

Ist es nicht dieser Eindruck, der unsere Herzen zum "Festhalten" bewegt? Gegen alle Vernunft.

 

Ein Bild, sichtbar und auf Verlangen vorzeigbar war der Wunsch des Volkes Israel.

Aaron sollte sich diesem Projekt annehmen und wehrte er sich anfangs noch dagegen, wir erfahren, dass nicht nur er sondern auch einige andere, denen sich die Gebote und Satzungen eingeprägt hatten, Bedenken hatten.

Diese Stimmen, so lesen wir wurden zum Schweigen gebracht. 

Habt ihr gewusst, dass diese Menschen im Volk Israel misshandelt, gequält und letztlich sogar getötet wurden, weil sie dem Abbild im Weg standen?

 

Als Aaron hoffte, dass Volk würde seiner Forderung nach Gold für das Standbild nicht nachkommen, weil der Preis zu hoch war, täuschte er sich.

Gold, so erfahren wir aus dem Wort Gottes, steht nach 1. Petrus 1, 7 für den Glauben. Bereit ihren Glauben für ein sichtbares, definierbares, vorzeigbares Abbild zu geben, ist keine Erfahrung der damaligen Zeit.

Ein System, das seinen Wert durch Anbetung und Reichtum sichert, buhlt heute noch um Anerkennung.

Es schreckt vor Tyrannei nicht zurück, bereit diejenigen zu unterdrücken, die sich nicht vor ihm beugen.

 

Alter Tobak? Mitnichten.

 

Wie ging es weiter, unten am Fuß des Berges?

 

"...und so goß er ihnen ein goldenes Kalb daraus, eine Nachbildung der ägyptischen Gottheit. Das Volk rief: „Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!“ 2.Mose 32,4.

Und feige ließ Aaron diese Beleidigung Jahwes zu. Er tat noch mehr.

Als er sah, mit welcher Befriedigung der goldene Gott aufgenommen wurde, baute er einen Altar davor und ließ ausrufen: „Morgen ist des Herrn Fest.“ Im ganzen Lager verkündeten Trompeten die Nachricht von Gruppe zu Gruppe. „Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.“ 2.Mose 32,5.6. Unter dem Vorwand, „des Herrn Fest“ zu feiern, veranstalteten sie eine Schwelgerei und ausschweifende Lustbarkeit." 

(https://egwwritings.org/?ref=de_PP.277&para=793.1305)

 

Mit Trompetenschall und vor Begeisterung brodelnder Menge wurde hier ein Fest gefeiert!

Dankopfer und Brandopfer, die der Ehre des Herrn vorbehalten waren,

loderten vom Lager weithin sichtbar auf.

"Lasst uns ein Fest feiern!"

Anscheinend war nicht Jerobeam der Erste, der sich vom Gesetz Gottes los machte, um ein Fest zu feiern, wann es ihm gefiel. Das Abbild war nur die Folge. 

Wer an den Geboten und Satzungen festhielt, blieb frei vom Götzendienst.

Ist es nicht das, was wir hier lernen?

Gab es diese Menschen damals?

Menschen, die an ihrer "ersten Liebe" "fest hielten"?

Es waren wenige. Ja. 

Welchen Schritt haben wir bisher ausgelassen,

wenn es darum geht,

uns nicht das Wohlwollen eines gottfeindlichen Systems zu sichern?

Werden wir bestehen?

 

"Die geheiligten Satzungen, die von Satan gehasst werden und die er suchte zu zerstören,

werden von einem sündlosen Universum geehrt."

(God's Amazing Grace p. 370)

 

Worin besteht das "größere", völligere Verkünden des Ruhetages?

Wiederhergestellt, in Gottes Ebenbild verwandelt.

Ohne Furcht, denn wahre Liebe treibt die Furcht aus.

 

"Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter, an dir habe ich Wohlgefallen!" 

lässt uns vorangehen, dem Herrn entgegen!

 

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