In den Schriften suchen

 

Was sagte Jesus dem Volk seiner Tage bezüglich der Schriften?

 

„Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeuget; 

Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden." Johannes 5,39

 

Anmerkung: Als dies gesprochen wurde, war noch kein Wort des Neuen Testaments geschrieben worden. Es war das Alte Testament, welches die Juden als ihren Führer zum ewigen Leben betrachteten und obwohl sie Christus nicht annehmen würden, sagte er, dass diese Bücher, die sie so hoch schätzten, von ihm zeugten. Wenn das Alte Testament auf Christus hinweist, ist es unser sorgfältiges Studium wert.

 

Zeigen die Schriften positive Beweise dafür, dass das Evangelium zur Zeit der Patriarchen bekannt war?

 

„Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.“ Galater 3,8

 

Anmerkung: Durch den Glauben des Evangeliums freute sich Abraham die Tage Christi zu sehen. Johannes 8, 56: „Abraham, euer Vater, ward froh, dass er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich.“ Und dies mit allen Gläubigen, die zu dieser Zeit lebten. All das schloss eine praktische Erkenntnis des Evangeliums mit ein, wie es sich in ihren gottesfürchtigen Leben und Opferdiensten ausdrückte.

 

Enthält die heilige Schrift unmissverständliche Hinweise darauf, dass die Hebräer in dem  früheren Evangelium unterwiesen waren?

 

„Denn es ist uns auch verkündigt gleichwie jenen; aber das Wort der Predigt half jenen nichts, da nicht glaubten die, so es hörten.“ Hebräer 4,2

 

Anmerkung: Die Personen, die hier mit “jenen“ beschrieben sind, sind die Israeliten, die auf ihrem Weg von Ägypten in das verheißene Land waren, wie wir in Verbindung mit der Schrift sehen. Paulus sagt, dass uns das Evangelium gepredigt wurde, genau so wie  ihnen, denen es zuvor gezeigt wurde und danach uns.

 

Warum gab Mose den Reichtum Ägyptens auf?

 

„Und achtete die Schmach Christi für größeren Reichtum denn die Schätze Ägyptens; denn er sah an die Belohnung.“ Hebräer 11,26

 

Anmerkung: Die Menschen jener Zeit, wie auch heute, waren vom Reichtum Christi beeinflusst und gaben die Welt auf.

 

Woher kam die geistliche Speise und der Trank der Israeliten in der Zeit der Wüste?

 

„Und sind alle auf Mose getauft mit der Wolke und dem Meer“ 1. Korinther 10,2

„Und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber vom geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus.“ 1. Korinther 10,4

 

Was war der tatsächliche Eckstein des Glaubens der Apostel und der Propheten?

 

„Erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist“ Epheser 2,20

 

Welchen Teil der Schrift las der Eunuch, den Philippus hörte?

 

„Da lief Philippus hinzu und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und sprach: Verstehst du auch, was du liesest?“ Apostelgeschichte 8,30

„Da ward auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich.“   Apostelgeschichte 8,13

 

Was tat Philippus daraufhin?

 

„Philippus aber tat seinen Mund auf und fing von dieser Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesu.“ Apostelgeschichte 8,35

 

Wozu befähigen die heiligen Schriften?

 

„Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit durch den Glauben an Christum Jesum.“ 2. Timotheus 3,15

 

Was wird von den Beröanern berichtet, die täglich in den Schriften forschten?

 

„Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.“ Apostelgeschichte 17,11

 

Wovon lebt der Mensch?

 

„Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." Matthäus 4,4

 

Wie sehr hat Gott sein Wort vergrößert?

 

„Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel und deinem Namen danken für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen über alles herrlich gemacht durch dein Wort.“ Psalm 138,2