Jesus lehrte uns beten: 

"Unser tägliches Brot gib' uns heute..."

 

Brot aus dem vollen Korn ist vollkommener als das, welchem die lebensspendenden Inhaltsstoffe entzogen wurden!

 

Tägliche Lesungen der puren Guten Nachrichten, die im geistlichen Sinne "Vollkorn" sind, Botschaften ohne eine Spur der Vermischung mit unterschwelliger Gesetzlichkeit.

 

Die beiden Autoren Waggoner und Jones haben den geistlichen Nebel der Jahrhunderte durchbrochen und das, was Paulus "die Wahrheit des Evangeliums" (Galater 2,14) nannte, zurückerobert. Tausende Leser erfahren derzeit, wie die Ansichten von Jones und Waggoner über das Evangelium explosive dynamische Kraft zur Veränderung eines eintönigen Lebens geben. Jede der kurzen Lesungen ist erfrischend, anregend und motivierend - wie es das unverfälschte Evangelium immer ist. Paulus sagte: "...das Evangelium Christi... ist die Kraft Gottes zur Erlösung für jeden, der glaubt." (Römer 1,16) Probiere es selbst aus und sieh'  wie es "wirkt".

 

Der Herr möchte, dass wir vollkommen sind. Und so steht geschrieben: "Ihr sollst vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Er hat uns allen die ganze Gnade gegeben, über die er verfügt, die Fülle seines Heils bringend, damit jeder in Christus Jesus vollkommen dargestellt werden kann.

Das eigentliche Ziel dieser Gabe seiner grenzenlosen Gnade besteht darin, dass wir wie Jesus gestaltet werden können, der das Abbild Gottes ist. Es steht geschrieben: "Jedem von uns wurde die Gnade nach Maß der Gabe Christi gegeben, bis wir alle zu einem vollkommenen Menschen gelangen."

Willst du wie Jesus sein? Dann empfange die Gnade, die er so voll und so frei gegeben hat. Empfange sie in dem Maß, in dem er sie gegeben hat, nicht in dem Maß, in dem du denkst, dass du sie verdient hast.

Übergib dich ihr, damit sie in dir und für dich wirken kann zum wundersamen Zweck, für den sie gegeben ist, und sie wird es vollbringen.

Sie wird dich wie Jesus machen.

Sie wird den Zweck und den Wunsch desjenigen erfüllen, der sie gegeben hat.

"Gib dich Gott hin."

Kein bekennender Christ darf sich seiner eigenen Unvollkommenheiten ergeben und sagen, dass es für einen Christen unmöglich ist, ein sündloses Leben zu führen.

 

Es ist unmöglich für einen wahren Christen, einem, der über die Fülle des Glaubens verfügt, ein anderes Leben zu führen. "Wie können wir, die der Sünde gestorben sind, immer noch darin leben?" Römer 6,2

"Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig", und er stärkt dich mit Macht durch seinen Geist im inneren Menschen, damit Christus in deinem Herzen im Glauben wohnen möge, damit du "mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt wirst."

 

Wahrhaftig, Christus hat von der göttlichen Natur genommen, und auch du, wenn du ein Kind der Verheißung und nicht des Fleisches bist. Durch die Verheißungen bist du Teilhaber der göttlichen Natur.

 

Ihm wurde nichts in dieser Welt gegeben, und er hatte nichts in dieser Welt, das dir nicht frei gegeben ist oder das du nicht haben wirst. Dies alles für den Zweck

damit du in der Neuheit des Lebens wandelst;

dass du von nun an nicht mehr der Sünde dienen sollst;

damit du von der Sünde befreit wirst;

dass die Vielzahl der Sünde nicht die Herrschaft über dich hat;

damit du Gott auf der Erde verherrlichen kannst;

und dass du wie Jesus sein kannst.

 

Darum "ist jedem einzelnen von uns aber die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe Christi. ...bis dass wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Manne werden, zum Maße der vollen Größe Christi" (Epheser 4, 7-13).

 

Und ich "flehe mit euch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen!"  (2. Korinther 6,1)

Die Schwierigkeit besteht darin, dass so viele Menschen versuchen, Gott mit der Macht Satans zu dienen. Aber das kann nie getan werden. Menschen können weder unter Dornen Trauben noch unter Disteln Feigen sammeln. Der Baum muss gut gemacht werden. Wurzel und Zweig. Er muss neu gemacht werden. "Du musst wiedergeboren sein."

 

Lasst niemanden jemals versuchen, Gott mit etwas anderem als der gegenwärtigen, lebendigen Kraft Gottes zu dienen, die ihn zu einer neuen Kreatur macht, mit nichts als der viel reicheren Gnade, die die Sünde im Fleisch verurteilt und durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben regiert. Dann wird der Dienst Gottes im "Neusein des Lebens" sein. Dann wird sich herausstellen, dass sein Joch tatsächlich "sanft" und seine Last "leicht" ist. Dann wird sein Dienst in der Tat mit "unaussprechlicher Freude" und voller Ruhm erfüllt sein.

Hat es Jesus jemals für schwierig erfunden, richtig zu handeln? Jeder wird sofort sagen: Nein. Aber warum? Er nahm Fleisch und Blut an wie das unsere. "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Und die Art von Fleisch, in dem er in dieser Welt erschaffen wurde, war genau so, wie das in dieser Welt. "Er musste in allen Dingen wie seine Brüder gemacht werden." "In allen Dingen." Es sagt nicht: in allen Dingen außer einem. Es gibt keine Ausnahme. Er war schwach wie wir selbst, denn er sagte: "Ich kann nichts tun."

 

Warum fand er es dann immer leicht, richtig zu handeln? Weil er nie auf sich selbst vertraute, sein Vertrauen war immer nur in Gott. Er hat immer versucht, Gott zu dienen, nur mit der Kraft Gottes. Aber so wie er ist, sind auch wir in dieser Welt. Er hat uns ein Beispiel hinterlassen, dass wir seinen Schritten folgen sollten. "Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen." Philipper 2,13

Alle Macht im Himmel und auf der Erde ist ihm gegeben; und er wünscht, dass du mit aller Kraft gemäß seiner herrlichen Macht gestärkt werden kannst.

Unter der Herrschaft der Gnade ist es leicht, das Rechte zu tun wie es unter der Herrschaft der Sünde leicht ist, das Falsche zu machen. Das muss so sein, denn wenn in der Gnade nicht mehr Macht ist als in der Sünde, kann es keine Rettung von der Sünde geben. Aber es gibt Erlösung von der Sünde. Niemand, der an das Christentum glaubt, kann das leugnen.

Die Erlösung von der Sünde hängt davon ab, dass mehr Kraft in der Gnade ist als in der Sünde. Das kann unmöglich anders sein. Wo immer die Kraft der Gnade Kontrolle ausüben kann, wird es einfach sein, Recht zu tun.

Niemand hat es natürlich jemals schwer gefunden, Unrecht zu tun, denn der Mensch ist auf natürliche Weise der Macht der Sünde versklavt, die in ihrer Herrschaft absolut ist. Und solange diese Macht überwiegt, ist es nicht nur schwierig, es ist unmöglich, das Gute zu tun, das man kennt, und tun möchte.

Gebt jedoch einer größeren Macht als dieser, die euch einnimmt, Raum, denn ist es nicht verständlich, dass es leicht sein wird, dem Willen einer stärkeren Kraft gewogen zu sein, denn dem Willen der Kraft, die euch regiert?

Jedoch ist Gnade nicht einfach mächtiger als die Sünde. Auch wenn das alles wäre, würde es sogar jedem Sünder auf der Welt guten Mut geben.

In der Gnade ist viel mehr Kraft als in der Sünde. Denn "wo die Sünde mächtig war, war die Gnade noch viel überfliessender."

So gibt es viel mehr Hoffnung für jeden Sünder auf der Welt!

Woher kommt Gnade? Von Gott. "Gnade sei mit dir ... von Gott unserem Vater und von dem Herrn Jesus Christus." Woher kommt die Sünde? Vom Teufel natürlich. Nun, es ist so klar wie das ABC, dass es in der Gnade viel mehr Kraft gibt als in der Sünde, da es in Gott mehr Macht gibt als im Teufel.

Diese grenzenlose Gnade ist allen gegeben, frei gegeben "jedem von uns". Dir und mir, so wie wir sind. Wir brauchen gerade so viel Gnade, um uns zu dem zu machen, wie der Herr sich wünscht, dass wir sein sollen. Und er ist einfach so gütig, uns alles frei zu geben, damit wir in der Tat genau das sind, was er sich wünscht, dass wir sein sollen.

Der Herr möchte, dass jeder von uns gerettet wird, und zwar mit der Fülle der Erlösung. Und deshalb hat er jedem von uns die Fülle der Gnade gegeben, weil Gnade die Erlösung bringt. Es steht geschrieben "Die Gnade Gottes, die die Erlösung bringt, ist allen Menschen erschienen". So möchte der Herr, dass alle gerettet werden, und deshalb gab er all seine Gnade und brachte allen Errettung. Die Randbemerkung dieses Textes ist genauso wahr wie die Aussage im Vers selbst: "Die Gnade Gottes, die allen Menschen Erlösung bringt, ist erschienen." (Anmerkung des Autors: Der griechische Ausdruck in Titus 2,11 erlaubt diese Lesart)

Alle Gnade Gottes ist jedem frei gegeben und bringt allen Erlösung. Ob alle oder irgendjemand es erhalten wird, das ist eine andere Frage. Was wir jetzt studieren, ist die Wahrheit und die Tatsache, dass Gott sie gegeben hat. Nachdem er alles gegeben hat, macht er deutlich, dass Menschen es dennoch ablehnen mögen.

Gott hat Gnade und Frieden gesandt und allen Menschen Gerechtigkeit und Errettung gebracht - auch dir, wer auch immer du bist, und mir. 

Lies dies nicht als ergänzende Formulierung oder bloße vorübergehende Anrede, sondern als das kreative Wort, das dir persönlich alle Segnungen des Friedens Gottes bringt. Für uns hat Jesus das gleiche Wort wie zu der Frau gesprochen: "Deine Sünden sind vergeben". "Geh' in Frieden."