Was meinte Jesus mit dem einen, das wir niemals vergessen sollten?

 

In Markus 6,52 hieß es, die Jünger hätten „verhärtete Herzen“, weil sie darin versagten, sich an etwas zu erinnern; etwas nicht bedachten - etwas Entscheidendes, etwas Unglaubliches, etwas Mächtiges. Was war das "vergessene" Element, das sie gegenüber der übernatürlichen Kraft eines übernatürlichen Gottes verhärtete?  DIE WUNDER DER BROTLAIBE!

 

Aber warum? Warum ist es so wichtig, sich an diese besonderen Wunder zu erinnern?

Die Antwort liegt in Markus 8,13-21. In Vers 13 sehen wir die Jünger in einem Schiff nach Bethsaida "übersetzen". Das Problem bestand darin, dass sie es alle versäumt hatten, Brot mitzubringen und so hatten sie nur ein Brot, um es untereinander zu teilen. In Vers 17 erwähnt Jesus, dass der Grund für ihren Brotmangel der Unglaube war. Jesus forderte sie dann heraus:

 

„Und Jesus merkte das und sprach zu ihnen: Was bekümmert ihr euch doch, dass ihr nicht Brot habt? Vernehmet ihr noch nichts und seid noch nicht verständig? Habt ihr noch ein erstarrtes Herz in euch? Ihr habt Augen, und sehet nicht, und habt Ohren, und höret nicht, UND ERINNERT EUCH NICHT.“ Verse 17 und 18

 

Mit anderen Worten sagt Jesus hier, dass ihr Versagen, sich an etwas zu erinnern, sie teuer zu stehen kommt - es kostet sie Glaubensvision, Glaubenshören und Glaubensverständnis. Das Endergebnis ist  und bleibt ein verhärtetes Herz, unfähig, Gott übernatürliche Wunder zuzutrauen. Doch WORAN genau sollten sie sich erinnern, was sollten sie überdenken, sehen, hören?

 

„Da ich fünf Brote brach unter fünftausend: wie viel Körbe voll Brocken hobt ihr da auf? Sie sprachen: Zwölf. Da ich aber sieben brach unter die viertausend, wie viel Körbe voll Brocken hobt ihr da auf? Sie sprachen: Sieben. Und er sprach zu ihnen: Wie vernehmet ihr denn nichts?“ Verse 19 bis 21

 

Siehst du es? Jesus speiste MEHR (5.000 versus 4.000) mit WENIGER (5 Brote versus 7 Brote) und ließ noch mehr ÜBRIG (12 Körbe gegen 7 Körbe). Jesus macht mehr mit weniger. JESUS MACHT MEHR MIT WENIGER! Was hatten die Jünger übersehen? Mit diesem einzigen Brot, das die Jünger im Boot hatten, konnte Jesus Tausende, Zehntausende, sogar Millionen sättigen. Mit nur einer Krume konnte Jesus die ganze Welt ernähren, WEIL er auf übernatürliche Weise aus weniger mehr macht.

 

Die Jünger waren der ÜBERNATÜRLICHEN KRAFT GOTTES, JEDES ihrer Bedürfnisse, auch die einfachsten, zu erfüllen, nicht gewahr. Ihnen jeden Wunsch zu erfüllen, war nur einen Glaubensfunken von ihnen entfernt, WEIL Jesus MIT ihnen war. 

Doch die verhärteten Jüngerherzen schienen die reichliche Verfügbarkeit Jesu und der geheiligten Wundertaten immer wieder zu vergessen oder zu vernachlässigen. Von all seinen Wundern vermittelt Jesus uns das Brotwunder als das Wichtigste, an welches wir uns ständig erinnern sollten.

 

Die gute Nachricht für uns ist, dass Jesus nicht nur MIT uns ist, wie er mit den Jüngern war, sondern

Jesus ist in uns durch die Kraft des heiligen Geistes. Seine Wundersalbung bleibt in uns 24/7. 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Aber wie die Jünger können auch wir sooooo verhärtet sein. Wir können blind sein, taub und gelangweilt gegenüber der wundersamen Kraft Gottes, UNSEREM Bedürfnis gerecht zu werden. Nicht nur darin, alle unsere Bedürfnisse zu befriedigen, sondern auch "Körbe" mit überfliessendem Segen für andere übrig zu lassen.

 

Ich persönlich glaube, dass Jesus den Hauptschlüssel für das Wunder der Brote in folgendem Vers offenbart: "Und er hieß das Volk sich lagern auf das Gras und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel und segnete (im wahrsten Sinne des Wortes) "eulogeo" bedeutet "gut sprechen, danken, feiern, segnen und loben") und brach’s, und gab die Brote seinen Jüngern und die Jünger gaben sie der Menge.“ Matthäus14,19.

 

JESUS KONZENTRIERTE SICH AUF DAS, WAS ER „HATTE", STATT AUF DAS, WAS ER „NICHT HATTE“. Er hätte sagen können: „Ich habe nicht das Brot, um diese riesige Menschenmenge zu ernähren. ES fehlt uns. Wie wird das jemals funktionieren? Vater, wir sind in Schwierigkeiten.“

Nein, Jesus dankte dem Himmel für das, was er hatte, die fünf Brote und zwei Fische. Das ist der Schlüssel. Wenn wir von einer Position des Mangels ausgehen, konzentrieren wir uns auf das, was in der Situation fehlt. Wir beginnen uns zu ärgern, geraten in Panik, Angst und Verhärtung.

 

Aber wenn wir dankbar für die geringsten Dinge sind, gut darüber sprechen und den Himmel für die

kleinsten Segnungen loben, die wir haben, DANN wird die übernatürliche Kraft Gottes MEHRFACH freigesetzt, tausendfacher Segen. Kürzlich habe ich gebetet, dass der Herr mir eine Welle neuer Klienten bringt. Er sprach sofort zu meinem Herzen durch diese Passage, dass ich dem Himmel für die Klienten, die ich bereits habe danke, um sie zu schätzen und anzuerkennen weiß, sie ehren und von ihnen in meinem Herzen Gutes sagen kann. Wenn ich das täte, sagte der Herr, dass er sie vervielfachen würde und alle meine Bedürfnisse und weitaus mehr zu erfüllen. Ich habe mich dann für vier Tage dazu entschieden nichts anderes zu tun als zu segnen und für meine aktuellen Kunden zu danken. Am fünften Tag erreichte mich eine übernatürliche Flut neuer Kunden, die den ganzen Tag lang und auch den darauf folgenden in mein Büro strömten.

 

Meine Augen wurden für diese bewegende Wahrheit geöffnet. Ich werde mich nie wieder auf Mangel konzentrieren, vor mich hin knurren, murren, klagen oder mich ärgern über das, was ich nicht tue oder nicht besitze. Stattdessen werde ich in Anerkennung und in Richtung des Himmels beten, um zu segnen und zu teilen, was ich JETZT besitze, genau in diesem Moment, in dem Wissen, dass Gott übernatürlich vermehren wird, um alle Bedürfnisse, eingeschlossen die um mich herum zu befriedigen.

 

Dies gilt nicht nur für Finanzen und Essen. Sei in Beziehungen Gott gegenüber ganz offen dankbar für die Freunde, die du HAST, anstatt für die, die du nicht hast. Anstatt von Menschen enttäuscht zu sein, danke Gott für ihre guten Eigenschaften, die du ERKENNST, egal wie klein sie erscheinen. Dies wird eine übernatürliche Vervielfachung des Segens ermöglichen, den du über dich und über sie verteilst.

 

Wenn du mit Krankheit zu kämpfen hast, konzentriere dich eher auf die Gesundheit, die du hast, als auf die Symptome, an denen du leidest, auch wenn deine verbleibende Gesundheit nur so groß ist wie ein Staubkorn Paniermehl. Gott sei Dank kannst du stehen, gehen, atmen und sogar denken. Beginne DORT mit Danksagung, Segen und Hingabe. Dann beobachte, wie der Herr diese Gesundheit übernatürlich für dich in allen anderen Bereichen der Not vermehrt. Es wird auf jeder Ebene deines Lebens funktionieren, WENN du dem Himmel im Glauben Danksagung entgegenbringst, indem du alles und jedes Gute segnest, das du JETZT hast. VERGISS’ NIEMALS DAS WUNDER DER BROTLAIBE !!!

 

(God versus Evil, Richard Murray)

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